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Rückfall als Merkmal des Alkoholismus

Hier werden wir jede Woche mindestens ein allgemeines Thema eröffnen, wo jeder seine Sichtweise dazu schreiben kann.

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Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 21.06.2014, 16:33

Hartmut hat geschrieben:Hallo girasole,

das ist der Thread ob eine Rückfall als Merkmal des Alkoholismus ist und nicht wie Therapeuten damit umgehen .
Hi Hartmut,

das mag schon sein, nur ist es ganz normal, daß im Laufe einer Diskussion auch andere gedankliche Komponenten dazukommen als die, die explizit im Threadtitel genannt werden. Daß Du z.B. selbst keinen Therapeuten gebraucht hast, ist auch so ne Info, die mit dem Threadtitel an sich nix zu tun hat...und, wenn man hier so querbeet liest, scheinen LZT auch nicht soo selten zu sein. Insofern sind wir da schon nach wie vor beim Thema und brauchen sicher nicht noch nen separaten Thread.

Schönen Gruß

Andreas

Hartmut
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Beitrag von Hartmut » 21.06.2014, 16:52

Hallo Andreas

muss denn alles was geschrieben wird nochmals diskutiert werden ? Ich glaube auch das girasole sehr gut für sich sprechen kann .

Was ist denn verwerflich, einen Thread, mit dem abweichenden Thema neu zu eröffnen? Wenn ich heute im Forum aufschlage und etwas über Therapeuten und LZT suchen wollte, , suche ich das doch am wenigsten, bei "Rückfall als Merkmal des Alkoholismus"



Gruß Hartmut

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 21.06.2014, 17:05

Hartmut hat geschrieben:Hallo Andreas

muss denn alles was geschrieben wird nochmals diskutiert werden ? Ich glaube auch das girasole sehr gut für sich sprechen kann .

Was ist denn verwerflich, einen Thread, mit dem abweichenden Thema neu zu eröffnen? Wenn ich heute im Forum aufschlage und etwas über Therapeuten und LZT suchen wollte, , suche ich das doch am wenigsten, bei "Rückfall als Merkmal des Alkoholismus"

Gruß Hartmut
Hi Hartmut,

nöö, muß es nicht. Dann schreib ichs eben ohne Diskussion:

Ich finde Deine Aussage hier unangebracht...und im Gegensatz zu Dir bin ich der Meinung, daß in diesem Kontext die Aussagen sehr wohl zum Threadthema passen. Das ist meine Meinung.

Was Girasole dazu denkt, mußt Du sie schon selber fragen.

Davon ab ist es unhöflich, sich selber in andere Diskussionen einzumischen, dann aber rumzumaulen, wenn sich andere dieses Recht ebenfalls genehmigen...nur mal so. In die Ecke stell ich mich schon seit Jahren nimmer...

Schönen Gruß

Andreas

Hartmut
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Beitrag von Hartmut » 21.06.2014, 17:17

Hallo Andreas,

Wer mault denn , du beschwerst dich doch ? Was bringst du nun für eine Schärfe rein?

Unglaublich wie es interpretiert wird , wenn eine Empfehlung ausgesprochen wird. . Wie du das empfindest ist mir da auch ziemlich egal.

Wenn du was zum Thema beizutragen hast, mache es und lasse mich meinen Job als Moderator so machen wie ich es für richtig halte.

Gruß Hartmut

Penta
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Beitrag von Penta » 21.06.2014, 17:24

Hallo,

ich würde es weder als Freibrief noch als Rechtfertigungsvorlage ansehen, wenn mir ein Therapeut oder wer auch immer erzählt, dass der Rückfall "eben dazu gehört", denn das tut er ja nun mal.
Mir würde diese Aussage nochmal vor Augen führen, wie mein derzeitiger Status tatsächlich wäre, nämlich mitten in der aktiven Phase des Alkoholismus.
Nur sehr schwer kann ich mir vorstellen, dass tatsächlich ein Therapeut in der Nachsorge sagt, dass ein Rückfall "nicht so schlimm" wäre.
Um trockener Alkoholiker zu sein, ist es nun mal unerlässlich, keinen Alkohol zu trinken. Da würde ich (!) wahrscheinlich hinterfragen.

Wenn der Inhalt nicht zum Threadtitel passt, kann doch der Titel geändert werden.

Viele Grüße, Penta

Hartmut
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Beitrag von Hartmut » 21.06.2014, 17:27

Hallo Penta

Wenn der Inhalt nicht zum Threadtitel passt, kann doch der Titel geändert werden.
es war ein Vorschlag und kein Muss. Es ist dein Thread . Ist es denn so ungewöhnlich das ich Dinge direkt anspreche ? :-)

Gruß Hartmut

Penta
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Beitrag von Penta » 21.06.2014, 17:39

Hallo Hartmut,

nein es ist weder ungewöhnlich noch ungewollt.

Ich habe bei der Fragestellung versucht, darauf hinzuweisen, dass es mir um eigene Erfahrungen und Motivationen ging.
Eigentlich ist es für mich unerheblich, was irgendwelche Therapeuten denken könnten oder wie Therapien aufgebaut sind, die ich nicht durchlaufen habe.
Für meine Rückfallvorsorge ist es ohne Belang.

Viele Grüße, Penta

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 21.06.2014, 17:45

Hi Hartmut,

ich habe mir lediglich erlaubt, darauf hinzuweisen, daß ich durchaus der Meinung bin, daß die Komponente "Reaktion des Therapeuts" zum Threadthema mit dazugehört.
Allein die Tatsache, daß sich meine Meinung nicht mit Deiner deckt, scheint bei Dir die Vermutung auszulösen, daß man mit Dir diskutieren wolle. Das ist mitnichten so. Da hab ich echt Sinnvolleres zu tun.

Ich habe meine Meinung zum Thema, Du die Deine...normalerweise die einfachste Sache der Welt, wenn man keinen Weltuntergang draus bastelt und in der Lage ist, andere Meinungen einfach auch mal stehenzulassen...ich muß mir doch nicht jedesmal auf die Finger klopfen lassen, wenn Dir eine meiner Aussagen nicht zusagt...

Warum Du Deine Rolle als Moderator in diese Thematik einbringst, ist mir schleierhaft. Aber um es mit Deinen Worten zu sagen: es ist mir auch ziemlich egal.

Nochmal zum Thema "Rolle des Therapeuten":

Es ist doch genauso, wie Girasole geschildert hat. Während wir die von Frank erwähnte Aussage bewerten, ohne die Hintergründe zu kennen, muß ein Therapeut auch auf die Verfassung des Patienten reagieren...wenn dessen Selbstwertgefühl nach einem Rückfall unter Nullniveau gesunken ist, bringt es wenig, ihn auch noch mit Vorwürfen zu traktieren. Die richtigen Mittel zum richtigen Zeitpunkt...Zuckerbrot und Peitsche und die richtig dosiert, anstatt immer nur Peitsche...

So ähnlich hatte ich mich, soweit ich mich erinnern kann, hier im Thread schonmal positioniert...insofern hab ich durchaus auch schon was zum Thema beigetragen...

Schönen Gruß

Andreas

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