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Jeder ist seines Glückes Schmied!

Hier werden wir jede Woche mindestens ein allgemeines Thema eröffnen, wo jeder seine Sichtweise dazu schreiben kann.
Die_Susanne
sehr aktiver Teilnehmer
Beiträge: 2657
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Beitrag von Die_Susanne » 15.02.2015, 18:35

Hallo Hartmut,

ich sehe es auch so, dass die Coabhängigkeit verharmlost wird durch die Beiträge von Emma-
Ihr wollt doch auch nicht, dass hier das kontrollierte Trinken vertreten wird, die kontrollierte Corolle aber schon??

Du fragst ja immer, dann tu ich das auch mal:
Woher weißt du, was diese Beiträge mit Coabhängigen, die hier neu lesen, machen?
Du bist doch gar nicht Co :wink:

Gruß
Susanne

Hartmut
Moderator
Moderator
Beiträge: 15091
Registriert: 13.02.2007, 22:21

Beitrag von Hartmut » 15.02.2015, 19:14

Hallo Susanne

ich habe mich in den Thread gemeldet weil ,
Wenn das Moderatorenteam allerdings ebenso denkt, dass mein Thread für mögliche User irreführend ist, bitte ich euch meinen Accont und die Beiträge somit zu löschen.
und dem ist nicht so.

Ihr wollt doch auch nicht, dass hier das kontrollierte Trinken vertreten wird, die kontrollierte Corolle aber schon??
Suggestiv Frage ? Nun gut . Ich kann keine Äpfel mir Birnen vergleichen . Kontrolliertes Trinken ist hier ein Tabu Thema ,da hast du recht. . Bei Co gibt es das aus meiner Sicht nicht . Co ist ja keine anerkannte Suchterkrankung .
Woher weißt du, was diese Beiträge mit Coabhängigen, die hier neu lesen, machen?
Das weiß ich nicht aber ein Forum besteht nicht nur aus einer Erfahrung. Die Selbsthilfe bleibt auch jeden selbst überlassen.
Du bist doch gar nicht Co ;-)
Soweit ich mich erinnere haben wir dann beide was gleich ;-)

Nun ist ja Emma nicht erst seit heute hier im Forum und kann doch ihre anders gemachte Erfahrung mitteilen.

Gruß Hartmut

girasole
aktiver Teilnehmer
Beiträge: 777
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Beitrag von girasole » 15.02.2015, 21:37

Hallo @ all,

ich wollte hier lediglich ganz klar Position beziehen. Nicht mehr und nicht weniger.
Dass ich weder Wut habe noch Bitterkeit noch am kämpfen bin oder sonst irgendwas kann der geneigte Leser sehr gern in meinen letzten Beiträgen von Januar und Februar in meinem Faden lesen.

LG girasole

Paddy
aktiver Teilnehmer
Beiträge: 507
Registriert: 19.12.2006, 01:35

Beitrag von Paddy » 10.03.2015, 04:09

Hallo, ihr Lieben,
möchte mich auch mal zu Wort melden.
Ich denke, dass es schon einige Parallelen in der Alkoholabhängigkeit und der Coabhängigkeit gibt. Aber ich glaube, dass es kien Pendant gibt zu kontrolliertem Co-sein. Ich meine, dass man nur über den weg der Bewußtseinsarbeit aus der Co-Rolle herauskommen kann. Und sobald man sich dessen bewusst ist und es in seinem Leben für sich selbst nicht mehr zuläßt kann man im Grunde schon mit einem Abhängigen zusammen sein. Ob man das dann noch will ist eine andere Sache. Aber wenn derjenige dann trocken ist kann es doch durchaus klappen. Es gibt auch Beziehungen, wo die Partnerin garnicht Coabhängig ist. Und auch Beziehungen , wo es beide schaffen trocken zu werden , oder ich sage mal lieber 'unabhängig' zu werden. Jede Geschichte ist eben anders.
Ich würde mich jetzt eher fragen, ob die Coabhängigkeit jetzt ausleben läßt, weil der Partner auf eine andere Art hilfebedürftig geworden ist. Coabhängigkeit bedeutet ja auch, dass man daruch seine Befriedigung erhält, indem man dem Hilfebedürftigen das Leben erleichtert und dadurch Anerkennung bekommt und aber auch der andere sich dann in einer Abhängigkeit befindet.

Emma2010
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Beitrag von Emma2010 » 13.03.2015, 21:41

Hallo Girasole,

vlt. liest du noch ab und zu im Forum, möchte dir jedenfalls
noch gerne sagen, das ich es sehr schade finde, dass du
gegangen bist.

Dir alles Gute
Emma

Emma2010
neuer Teilnehmer
Beiträge: 241
Registriert: 06.10.2010, 08:40

Beitrag von Emma2010 » 19.03.2015, 20:00

Hallo Hartmut,

natürlich will ich hier keine Diskussion breittreten.

Natürlich ist mir klar, dass es bei Alkoholismus keinen gesunden
Umgang mit Alkohol mehr geben wird.

Anders jedoch bei Alkoholmissbrauch, wenn man bereit ist,
sich mit sich selbst auseinander zu setzen und die Ursache und
Wirkung auf den Körper begreift, ( z.B. bei Alkoholmissbrauch als Therapeutikum)
ist es möglich wieder zu einen gesunden Umgang mit Alkohol
zurück zu finden.

Als Beispiel könnte ich mich auch selbst nennen.
Zudem wohne in einer typischen Weinregion und kenne einige Leute,
die ein gesundes Verhältnis mit Alkohol pflegen.


Natürlich um keine Unruhe im Forum zu verursachen und aus
Achtung vor den vielen Erfahrungen hier von euch, halte ich mich
weiterhin gern aus allen differenzierten Themen raus.


LG Emma

Hartmut
Moderator
Moderator
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Beitrag von Hartmut » 19.03.2015, 20:45

Hallo Emma,

Diskussionen sind immer gut umso besser sind eigene Erfahrungen .

Ich halte nichts von den Versuchen Saufende auf ein kotrolliertes Trinken umzustellen und das wird in diesem Forum auch nicht diskutiert .

Jeder der Probleme in der Form von Missbrauch oder mit zuviel Trinken hat , kann immer aufhören . Wer es nicht schafft ist nun mal süchtig.
Das dann noch mit "Gesunder Umgang" zu titulieren, ist Verschleierung und Beschönigung in einem tödlich verlaufenden Prozess.

Weingebiet ist gut , denn ich wohne auch an der Weinstraße und kenne viele Menschen die Saufen . Ich würde aber nie eine Diagnose stellen, ob sie ein gesundes Verhältnis mit dem Gift ( Alkohol ist nun mal Zellgift) haben . Es gibt auch Alkoholiker denen man es äußerlich gar nicht ansieht . Vor ca 15 Jahren hättest du auch wahrscheinlich zu mir gesagt . Der doch nicht ;-)

Gruß Hartmut

Hartmut
Moderator
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Beiträge: 15091
Registriert: 13.02.2007, 22:21

Beitrag von Hartmut » 21.03.2015, 14:03

Hallo Emma,

ich habe dir eine PN geschrieben .

Gruß Hartmut

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