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LeniM ist neu hier

Hier werden wir jede Woche mindestens ein allgemeines Thema eröffnen, wo jeder seine Sichtweise dazu schreiben kann.

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LeniM
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Beitrag von LeniM » 01.02.2007, 20:19

neuigkeiten...

das war schon ein mutiger schritt heute. in diese ambulanz. ein paar mal habe ich mich einfach nur "nach hause" gewünscht. allein schon der fragebogen, den ich ausfüllen mußte. krass

worüber ich ganz froh war: daß ich arbeit hab. und versichert bin. boah... darüber war ich noch nie so froh, wie heute!

das gespräch mit der soz-päd war gut. sie hat mir viele möglichkeiten vorgstellt. am nachmittag habe ich ihr dann meine entscheidung mitgeteilt: 10 tage stationäre entgiftung, die restliche zeit ambulant. drei wochen klinik, weg von zu hause. das schaff ich einfach nicht!

tja und nun heißt es warten. auf ihren anruf. daß ein bett frei ist. und dann gehts los!

danke, das es euch gibt!!!!

LeniM

Oliver van Troogk
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Beitrag von Oliver van Troogk » 01.02.2007, 20:34

Hallo Leni!

Das klingt alles prima. Meine Therapie habe ich auch ambulant gemacht, am Abend war ich zu Hause. Das birgt die Gefahr, dass man während der Maßnahme rückfällig wird, das ist wahr, aber für mich war der Vorteil, dass ich den Bezug zum Leben draußen nicht verloren habe. Unter einer Käseglocke trocken zu bleiben ist relativ einfach, sich jeden Tag nach Feierabend neu entscheiden zu müssen ist authentischer.
Aber bist du sicher, dass es 3 Wochen sind? Kommt mir ein bißchen kurz vor.

Grüße von Oliver.

esgehtanders
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Beitrag von esgehtanders » 01.02.2007, 20:57

hallo leni,
na da gehst du ja doch den richtigen Weg, sehr schön :wink:

LeniM
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Beitrag von LeniM » 06.02.2007, 21:43

ich geh den richtigen weg? ich würd ihn gern gehen ja. ich bin bemüht. aber so einfach scheint das nicht zu sein:

donnerstag bin ich nun in dieser ambulanz gewesen. zum erstgespräch. entscheiden sollte ich mich zum nachmittag. was ich möchte. ambulant. oder station. oder überhaupt. ich habe dann anrufen. meine entscheidung: statt drei wochen stationärer entzug >>> 10 tage station, danach ambulant weiter.

meine hoffnung (und so hatte ich es auch verstanden): montag geht es los. von wegen. seit  montag morgen hab ich ständig versucht, diese
frau zu erreichen. was denn nun passiert.

heute nachmittag hab ich sie endlich mal ans telefon bekommen. ihr erster satz: "hätten sie sich mal eher gemeldet." dabei wußte sie nicht mal mehr genau, wer ich bin. bat um "bedenk"zeit. um das herauszufinden. wenn sie nicht innerhalb einer stunde sich bei mir melden würde, sollte ich mich doch noch mal melden. bei ihr...

gut! hab ich gemacht.

dann bekam ich von ihr ein bett angeboten. nicht in haus a, was geplant war (ich hatte mich ja nicht bei ihr gemeldet), aber in haus b wäre
ein bett frei. ab freitag.

toll!

dort würde es aber bisschen "unruhiger zugehen", weil es dort nicht ausschließlich nur um alkoholsucht gehen würde. auch entzug von
illegalen drogen würde dort vollzogen.

aja...

das hat mir nun doch angst gemacht, klar. ich hab geheult. vor hilflosigkeit. weil ich mir plötzlich so verloren vorkam. ich war ganz offensichtlich nicht diejenige, für die sich mich hielt... "sie wissen doch, wie das ist, wenn sie da nicht hingehen. das kennen sie ja mittlerweile"

hä???

aber ich wollte das trotzdem durchziehen. war der meinung, daß das irgendeinen sinn hat. was da grad passiert. mit mir. welchen auch immer.

bis ich mir anguckt hab. auf was für einer station diese frau mich unterbringen will...

es gibt ein haus a, da geht es um patienten mit alkohol und/oder medikamentenabhängigkeit. und es gibt ein haus b, da geht es um
schwerpunkt suchtmittelübergreifende entgiftungsbehandlung und persönlichkeitsstörungen (insbesondere der
borderline-persönlichkeitsstörung)

diese frau hat ein bett für mich "besorgt/bekommen" in haus b (aus dem grunde, weil ich mich ja nicht eher gemeldet hab bei ihr :-/)

ich h-a-b-e aber gar keine persönlichkeitsstörung!

der weg, den ich gehe, hab ich mir wirklich anders vorgestellt. nicht leicht. natürlich nicht. aber ich hab mehr hilfe erwartet. irgendwie

:-///

LeniM

LeniM
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Beitrag von LeniM » 06.02.2007, 22:07

vermutlich stell ich mich nur an :-(

klaro
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Beitrag von klaro » 07.02.2007, 19:02

hallo lemi!
du brauchst keine angst haben und dich nicht darüber aufregen,ob haus A oder B sondern wichtig ist das dein körper entgiftet wird und du nicht unter entzugserscheinungen leiden musst.
eine persönlichkeits störung hat doch jeder drogen oder alkoholabhängige.du hast doch ein mittel genommen das dich in deiner persönlichkeit verändert hast und du dinge tust die du ohne das mittel nicht machen würdest.
mache dir also keine unnötigen gedanken,denn du bist dort in guten händen.
da auch andere ihre entgiftung machen bist du dort unter betroffenen die dich verstehen und dir mut machen,deinen weg aus der sucht weiter zu gehen.
herzlichen gruss heinrich

esgehtanders
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Beitrag von esgehtanders » 07.02.2007, 21:13

hallo leni,
das ist ja nicht so optimal gelaufen, wie hast du dich entschieden?
gruß

LeniM
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Beitrag von LeniM » 07.02.2007, 21:30

nicht so optimal gelaufen...

ja, so könnte man das auch ausdrücken.

ich fühle mich bisschen zurückgeworfen. denn ich war voller euphorie die tage irgendwie. na ja.

mein gefühl heute: ich fühle mich extrem schlecht aufgehoben. niemand da. mit dem ich sprechen könnte. die soz-päd erreiche ich nie. ätzend! alle fragen, die ich hab, bleiben unbeantwortet. :-(

in haus b werde ich nicht gehen. definitiv! (wobei ich betonen möchte, daß ich willens bin, eine entgiftung zu machen! sehr sogar. mir wäre heute lieber. als morgen. aber selbst meine ärztin, bei der ich heut morgen war, sagt, daß das die absolut falsche station für mich ist!)

ich hab das gefühl, es werden mir steine in den weg gelegt.

doof!

aber morgen werd ich mehr erfahren. da wird es hoffentlich ein gespräch geben. ich bin wacklig mittlerweile, aber dennoch voller hoffnung. den richtigen weg - meinen weg zu gehen

LeniM

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