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Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 12.02.2017, 17:18

n in den letzten Wochen zu der Einsicht gekommen, dass ich vom Alkohol abhängig bin. Bei der ersten Auseinandersetzung mit diesem Thema, hab ich auch das Internet durchstöbert und bin dabei auf dieses Forum gestoßen. Ich habe wertvolle Informationen erhalten, insbesondere der, dass unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte. Das habe ich dann auch getan, obwohl es mir zunächst sehr schwer gefallen ist. Doch Dank den vielen Beiträgen hier im Forum, die mir Mut gemacht haben, habe ich mich dann doch auf den Weg gemacht. Jetzt bin ich seit sieben Tagen nüchtern und habe mich dazu entschlossen mich hier im Forum zu registrieren, weil ich denke, dass der Austausch mit anderen Betroffenen sehr wichtig ist.

Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 12.02.2017, 17:44

Nochmal Hallo zusammen.
Bei meinem ersten Beitrag ist ein Teil nicht richtig angezeigt worden. Also nochmal von vorne.

Ich bin 38 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder.

Ich habe über Jahre immer wieder zuviel Alkohol getrunken und habe festgestellt, dass ich das nicht mehr will.

Bin jetzt seit sieben Tagen nüchtern (freu) und habe mich nun hier angemeldet, weil ich nicht mehr nur hier lesen möchte, sondern aktiv teilnehmen.

LG an alle

Thalia1913
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Beitrag von Thalia1913 » 12.02.2017, 18:01

Hallo Axolotl,

herzlich willkommen hier bei uns im Offenen Bereich unsere Forums, und Glückwunsch zu deinem Entschluss, trocken zu werden und zu den ersten sieben Tagen!

Ich wünsche dir hier einen guten Austausch. Von mir kann ich bestätigen, dass mir der Austausch mit anderen Alkoholikern sehr geholfen hat, meine Krankheit zu akzeptieren und mich entsprechend zu verhalten, so dass ich zufrieden trocken werden konnte.

Viele Grüße
Thalia

Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 12.02.2017, 18:38

Hallo Thalia,

Erstmal danke für die nette Begrüßung. Ich lese schon länger hier mit und das hat mir überhaupt erst klar gemacht, wie ernst es bei mir schon ist. Ich habe mich in vielen Beiträgen wieder erkannt. Habe auch schon sehr oft versucht weniger bzw. kontrolliert zu trinken. Das hat natürlich nicht funktioniert. Ebenso hatte ich die gleichen Gedanken "bei mir ist das nicht so schlimm" oder "ich kann jeder Zeit aufhören wenn ich will".
Die Grundbausteine zu lesen, hat mir zum einen gezeigt, was ich tun muss, um trocken zu bleiben aber sie haben auch gezeigt welche Aufgabe da vor mir liegt. Da hab ich ganz schönen Respekt davor. Aber ich bin ja damit nicht alleine und das hilft schon mal sehr.

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 12.02.2017, 18:57

Hallo Axolotl,

auch von mir erstmal herzlich Willkommen.

Wer sich so nen Nick auswählt, dem sollte auch vor der Aufgabe, die vor einem liegt, nicht bange sein :-)

Der Wiedererkennungseffekt ist mMn. sehr wichtig. Man denkt ja immer, einem selber könne sowas nicht passieren, man selber hätte die Kontrolle usw.

Daß dem nicht so ist, kriegt man dann erst hier so richtig mit, weil sich manche Gedankengänge fast in gespenstischer Art und Weise ähneln.

Abstinent biste schon, beim Arzt warst Du auch schon...dann auf in einen besseren Lebensabschnitt :-)

Ach so, hätt ich fast vergessen:

Was hat er denn gesagt, der Arzt ? Hast Du Dich von ihm gut beraten gefühlt oder hattest Du den Eindruck, er wäre mit Deinem Outing überfordert ?

Schönen Gruß und schöne Zeit

Andreas

Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 12.02.2017, 19:45

Hallo Andreas,

das mit dem Nick war schon ne kleine Herausforderung. Als der dritte Name den ich mir überlegt habe auch schon vergeben war, hat mich der Schalk geritten. Ich hab dann exotische Tiere gegoogelt und bin dann auf diesen lustigen Kerl gestoßen. Ich dachte, den Nick hat garantiert niemand und "bingo".

Das mit meinem Hausarzt war so eine Sache. Auf der einen Seite war er sehr einfühlsam und verständnisvoll aber auf der anderen Seite hatte ich schon das Gefühl, dass hier doch die Erfahrung fehlt. Es hat sich dann auf die körperliche Untersuchung und die Erläuterung der möglichen Entzugsprobleme beschränkt. Ich sollte mich melden wenn es Probleme gibt und notfalls ins KH gehen. Als Therapie hat er mir nur die Langzeittherapie empfohlen. Das wird aber wegen meiner familiären Situation und dem Leistungsumfang meiner Krankenkasse schwierig. Da muss ich noch mal fragen was möglich ist.
Auf jeden Fall suche ich mir jetzt noch eine reale SHG.

LG Ursula

atze-5
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Beitrag von atze-5 » 12.02.2017, 20:01

Hi Axolot,
erstmal Herzlich Willkommen hier.Mit Hilfe des Forums und meiner realen SHG
habe ich auch den Ausstieg bis Heute geschafft.Es geht, bleib drann und du wirst es sehen.Ich wünsch dir viel Erfolg.
atze

Calida78
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Beitrag von Calida78 » 12.02.2017, 20:10

Hallo Ursula!
Herzlich Willkommen hier!
Bei meinem Arzt wars damals ähnlich. Er hatte da zu wenig Ahnung. Ich war dann bei der Suchtberatung, gibts in allen möglichen Städten. Vier Termine hatte ich dort kostenfrei. Die waren gut, damit ich mich orientieren könnte, was ich weiter mache.
Vielleicht wär das ja auch was für Dich.
LG Calida

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