Wie läuft eine ambulante Therapie ab?

Ambulante und stationäre Therapie und Entgiftung bei Alkoholproblemen und Alkoholabhängigkeit durch Psychologen ( Psychologie ) oder Therapeuten, sowie Ursachen der Alkoholkrankheit bzw. Coabhängigkeit aus medizinischer Sicht.

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Leseratte

Wie läuft eine ambulante Therapie ab?

Beitrag von Leseratte » 27.02.2008, 21:52

Hi,
ich stelle jetzt einen Antrag auf eine ambulante Therapie im Lukas-Werk. Bis die genehmigt ist, soll ich einmal die Woche zu einem Gesprächst- und Motivationstraining kommen. Das findet auch in einer Gruppe statt. Weiß jemand, wie sowas abläuft?

Sobald die echte Therapie genehmigt es, gehts damit gleich im Anschluss weiter, ebenfalls einmal wöchentlich.

Habt ihr Erfahrung mit solchen Gruppen? Es sollen da wohl ganz gemischte Leute bei sein ( Alkohol, Drogen, Spielen, Depris u.s.w.). Allerdings könnte das auch nur für das MTG gelten, das weiß ich nicht mehr so genau.

Eure Leseratte

Gänger

Beitrag von Gänger » 27.02.2008, 23:55

Hallo Leseratte,

die Motivationsgruppe dient zur Vorbereitung auf die eigentliche Therapiegruppe.
Es wird Grundwissen zur Alkoholkrankheit vermittelt und wie der Name auch schon sagt, die Motivation zur Abstinenz des Teilnehmers beobachtet und gegebenenfalls versucht, sie zu stärken.
So war mein Eindruck.
Geleitet wird sie von einem/einer Suchtherapeuten/in.
In der Gruppe in der ich war, waren nur Alkoholiker.

VG
Oliver

sculli
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Beitrag von sculli » 28.02.2008, 08:19

Hallo,
mache auch eine ambulante Therapie beim Lukaswerk.
Mit den Motivationsgruppen ist es so wie Oliver es schreibt.
In der eigentlichen Therapiegruppe dann sind wir fast ausschließlich Alkoholiker und zwei Cannabissüchtige. Aber das ausschlaggebende ist ja, das es alles Süchtige sind, egal was sie konsumieren.

Außer einer wöchendlichen Gruppentherapie von 3 Stunden bekommt man dann noch in regelmäßigen Abständen Einzelgespräche mit den Therapeuten.

Mir Gefällt es dort sehr gut, und bin froh das ich mich für diesen Schritt entschieden habe.


LG Ventalina

dorothea
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Beitrag von dorothea » 28.02.2008, 09:06

hallo leseratte

bei mir war es auch so wie oliver und sculli geschrieben haben, bei mir kamen aber noch gespräche mit der familie dazu.

in der motivationsgruppe wurde auch bischen geguckt wer es nicht schafft da immer nüchtern aufzutauchen, da ist dann evtl ne stationäre therapie besser. ansonsten kommt es auch einfach immer etwas auf die gruppe an, die ja auch ständig in bewegung ist weil einige neu andere schon länger da sind. so ist der therapiestand der einzelnen sehr verschieden, was aber den mitglidern sehr gut tut fand ich.

ist das eigentlich noch in lebenstedt?

doro

Leseratte

Beitrag von Leseratte » 28.02.2008, 21:27

Hallo Doro,

weiß nicht. Ich geh doch in WF zum Lukaswerk. Den ersten Termin für die MTG habe ich übernächste Woche Dienstag.

Gestern mittag war ich ja nun beim Arzt. Ich Glückspilz hab da gestern morgen angerufen und tatsächlich haben sie mich zwischengeschoben ;-)
War ein tolles Gespräch.

Morgen abend fahre ich ja nun in Urlaub, so dass ihr mich hier eine Woche nicht sehen werdet. Denkt aber ruhig mal an mich.

Und ich würde mich total freuen, hier von euch zu lesen, wenn ich zurück bin.

Ganz liebe Grüße
Heike

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