mein freund ist er alkohol abhängig

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit
macvivi
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mein freund ist er alkohol abhängig

Beitrag von macvivi » 04.03.2008, 20:20

Hallo

meon name ist vivi,ich bin 42 jahre alt und habe ein 10 jahre jüngeren freund.

was alkoholprobleme angeht habe ich schon einiges hinter mir die ich in meiner kindheit erfahren dürfte.
ich bin ein froher und lebenslustiger mensch eigentlich aber im augenblick bin ich ganz unten da mich sovieles belasten was meinen freund angeht.


ich erzähle mal einwenig darüber damit ihr euch ein kleines oder auch grosses bild machen könnt über meine situation und seine.


ich habe meinen freund vor 5 jahren kennen gelernt es war ein sehr freundlicher und netter mann und ich verliebte mich zwarnicht gleich in ihn aber ich tat es.
damals merkte ich das er gerne mal einen trink auf einer feier oder so nur was ir da schon auffiel das er solange trinkt bis er sich selber nicht mehr wirklich unter kontrolle hat das äusserte sich dann so das er sehr streitsüchtig wurde sich für andere frauen sehr interessierte und auch mir gegenüber nicht wirklich nett verhielt wenn ich ihn auf diese sachen an sprach

ich muss dazu sagen das er nicht jeden tag trank sondern meistens nur an wochenenden aber das dann richtig

als ich ihm dann sagte das ich dieses nicht schön und gut finde trank er dann auch mal zur abwechslung am we nicht mehr

es vielen mir immer wieder sachen auf die ich nicht gut fand auch im nüchteren zustand baute er kontakte zu anderen frauen auf usw.
immer wenn ich ihn auf diese sachen an sprach hieß es immer es wäre nicht so.
also ales was ich sah war nicht richtig und einbildung.

die zeit verging und ich merkte das es mir mit diesen sachen nicht wirklich gut geht.
dann kamen wir an einem punkt er hatte getrunken und schlug mir ins gesicht ich zeigte ihn daaufhin sogar an und er wurde verurteilt zu einer geldstrafe
für mich war klar das ich den kontakt abbreche un d mich auf ihn nicht wieder einlassen würde.
nach ca einem halben jahr medete er sich wieder und versprach mir das alles nicht mehr vor kommen würde und er sich geändert hätte usw.
was mir auch damals schon aufviel das er eigentlich garkeine richtigen freunde hatte sondern mit denen leuten mit denen er zu tun hatte tranken mit ihm mit oder besser gesagt mit ihm zusammen .
dann waren die kontakte wiedr unterbrochen oder gar ganz abgebrochen.
ein einzigen wirklichen freund er aber auc der ist nur manchmel zum spassfaktor da.

ich war dann nachdem er mir das versprach so eingestellt man könnte ja eine freundschaft führen und ales auf einem normalen umgang miteinander führen.

dann nach einiger zeit beteuerte er er könnte mich nicht vergessen würde mich immer noch sehr lieben.
ich sagte ihm wie soll ich dir jemals wieder vertreuen usw.
er hatte es dann geschafft mich so sehr davon zu überzeugen das ich mich wieder auf ihn einlies.sagte ihm aber auch gleich meine vorderungen an ihn das er nicht mehr trinkt.

er hielt sich am anfang daran drei wochen ohne eine schluck zu trinken.
nach drei wochen ging das alles wieder los.
er trankt wieder bis das er sich nciht mehr unter kontrolle hatte rumstänkerte mit anderen leuten usw.
er hatte nun schon mittlerweile zwei gerichtsverhandlungen wegen körperverletzung(( alles im rausch))
wenn er dn wieder nüchtern war und ich mit ihm darüber redete dann kam wieder die einsicht und diese versprechen.

aber ich glaubte ihm kein wort und hatte immer meine vor ahnung das es nicht ehrlich ist was er sagt.

ich sagte ihm auch das ich denke er ist alkoholiker zwar nicht jemand der es unbedingt braucht jeden tag zu trinken aber jemand der es immer wieder braucht.
er verneinte das und sagte das sieht er nicht so.

ich ss dazu sagen das es wenn er arbeitet eigentlich immer so ist das er fast jeden tag nach der arbeit ein oder auch zwei bier trinkt.
aber manchmal auch ncht
manchmal trinkt er drei tage oder auch vier tage in der wochen und dann wieder ein zwei wochen nicht.
in meinen augen ist er ein quartalstrinker wie man sie so schön nennt
nun sind wieder durch diesen trinken wieder an einem punkt wo wir keinen kontakt haben da er auch sehr ignorant ist.

ich liebe diesen menschen und habe immer gehofft das er durch mich sieht was in seinem leben alles so falsch läuft doch irgendwie prallt ales an ihm ab
manchma hat er einsicht manchal nicht

ich bin nun an einem punkt wo ich sage ich ahlte das alles jicht mehr aus doch möchte ihn nicht ganz fallen lassen immer mit der hoffnung ihm helfen zu können.

meine frage ist ist er wirklich alkoholiker?
sehe ich das alles nur so falsch?
bin ich so ein schlechter mensch?
ist es falsch wie cih denke
fragen über fragen
wie soll ich mich vehalten ist es wirklich so richtig wie ich es mache??

ich habe keine ahnung


vivi

Kaddip
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Beitrag von Kaddip » 04.03.2008, 23:49

Hallo macvivi,

du schreibst, er reagiert eifersüchtig, trinkt - bis zum Kontrollverlust - immer weiter, er hat wenig Freunde, und wenn überhaupt, dann nur oberflächliche Freunde, die vermutlich mit trinken. Ich finde es schwierig, das Wort "Alkoholiker" zu verwenden, aber meine persönliche Meinung ist, daß es klassische Symptome für einen alkoholabhängigen Mann sind. Auch die Eifersucht, denn er hat tatsächlich wenig Selbstbewußtsein und Angst, daß du ihn auch verläßt. Das führt zu einem Klammern an dich.

Du schreibst:

"meine frage ist ist er wirklich alkoholiker?
sehe ich das alles nur so falsch?
bin ich so ein schlechter mensch?
ist es falsch wie cih denke
fragen über fragen
wie soll ich mich vehalten ist es wirklich so richtig wie ich es mache?? "

Ich denke, Alkohol ist ein zentrales Problem in euerer Partnerschaft, wenn Alkohol zum Problem wird, ist Alkohol das Problem!! Daß du glaubst, du siehst es falsch, ist ebenso normal, denn Alkoholiker können ihre Partnerinnen wunderbar manipulieren und verwirren und leugnen und beteuern so glaubwürdig und vehement, daß wir Frauen selbst an uns zweifeln und uns fragen, ob wir vielleicht spinnen. In deinem Inneren weißt du, daß du recht hast.
Du bist schon so weit, daß du dich fragst, ob du ein schlechter Mensch bist?? Das ist gefährlich, denn auch das ist ein klares Symptom für Alkoholsucht, daß der Abhängige seine Partnerin "runter zieht" und ihr die Schuld zuschieben möchte, er fühlt sich dann etwas besser. Bei mir selbst ist es so, daß ich entweder in den Himmel gehoben wurde und mit Liebes-Beteuerungen überschüttet, oder mir wurde gesagt, ich sei unzulänglich und tue nichts für ihn, ich sei "schuld", daß er ja trinken muss. Das ist leider ganz typisch. Wenn dein Freund dich schlecht dastehen lässt, dann ist es ein Alarmsignal.
Du solltest dich hier im Forum einmal quer durch alle Geschichten lesen, dann lernst du, wie ein Alkoholiker denkt und was seine Alkoholsucht nur bestärkt. Vorwürfe und Bitten und Flehen bringen oft gar nichts. Solange dein Freund nicht sein wahres Gesicht im Spiegel sieht und so nicht mehr sein möchte - aus eigenem Antrieb- dann wird sich nichts ändern. Denn das kann er nur selbst.
Ich wünsch Dir Kraft!

macvivi
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Beitrag von macvivi » 05.03.2008, 08:07

hallo ersteinmal vielen dank das doch eine reaktion auf mein schreiben kommt.
ich habe hier gestern gelesen und gelesen und mich oft wieder finden können.
ich deneke auch das ich recht mit meiner vermutung habe das er ein starkes alkoholproblem hat und finde schon die frage wichtig ab wann ist man alkoholiker aber sicherlich nicht ausschlag gebend
ich habe einfach nur angst davor das ich es falsch sehe,dasich ihm unrecht tue.
den er kann ja auch ein zwi wochen ohne alkohol aus kommen.
ich she auch diese leeren versprechen das er sagt er trinkt nicht mehr
sehe auch das ich mich in dieser beziehung nicht wirklich wohl fühle da dieses problem mich doch shr belastet
für mich ist aber klar das er ein riesen problem damit hat weil er sich ja auch prügelt wenn er voll ist alle mensche in seinen augen böse sind
und mir auch immer wieder sagt ich sehe das falsch
ich stelle mir echt die frasge ob ich nicht mehr normal denke.

ich würde ihm sogerne helfen das er diese einsicht für sich gewinnen kann
aber ich bin nervlich am ende habe ihm das auch gesagt und habe das gefühl es interessiert ihn überhaupt nicht
wenn ich mir dann seine familie ansehe
sein bruder trinkt häufiger sein vater
und alle im bis zum völligen stillstand und im nachhinein finden die das alle garnicht so schlimm
seine mutter sieht das auch alles als nicht schlimm an
.
ich bekomme immer mehr das gefühl ich passe nicht in diese familie weil ich in ihren augen das alles falsch sehe
seine mutter hat ein leben lang nicht anderes kennen gelernt von ihrem mann das sagte sie zu mir
er hat sich zwar verändert und trinkt nicht mehr soviel wie früher aber ab und zu kommt es doch vor
ich stoße wenn ich das sage wie ich darüber denke imer wieder daruf das ich dann die böse bin

mich belastet das alles sehr den ich bin auch nicht jemand der schnell aufgiebt und mache dieses hin und her seit fünf jahren mit

dann trennt er sich wieder vo n mir weil er eine neue hat dann kommt er wieder
er kann mich einfach nicht ganz aus seinem leben streichen
ich habe versucht mit einer normalen freundschaft doch die gefühle meiner seits kommen dann immer wieder
den ich liebe ihn ja schon und möchte ihn eigentlich nicht hängen und alleine lassen

ich habe ihm gestern gesagt das ich nervlich am ende bin er mich seelig kaputt macht und hatte das gefühl es stört ihn überhaupt nicht
es ist ihm egal

ich kann einfach nicht mehr
wir haben auch sehr schöne zeiten doch komme ich immer wieder zu der frage und zu der antwort
das es mehr schlechte zeiten gibt als gute
ich glaube ihm auch das er mich liebt
nur was ist das für eine liebe
ich bin ihm egal wenn er am trinken ist er sieht mich dann nicht

das alles spiegelt sich dann auch wieder wenn er nüchtern ist

ich habe auch gemerkt er kann sehr gut lügen
sagt er habe nicht getrunken obwohl er es hat
vor kurzem hat er seinem bruder den rat gegeben mit seiner freundin nicht zu teleonieren weil dann merkt sie das er getrunken hat und dann gibt es soweiso wieder ärger

ich habe ihn gefragt wie kannst du soetwa tun

die trinken halt nicht jeden tag aber wenn dann richtig und manchmal drei tage in der wochen manchmal zwei wochen nicht

für mich ist es schon wichtig zu wissen ob er alkoholiker ist
vielleicht auch dafür das ich beruhigeter bin und mir sagen kann ich liege nicht falsch
und dafür das ich nicht dabei zuschauen muss wie sich jemand zu tode trinkt
den das hat in der vergangenheit meine mutter gemacht
also ich hatte schon in meinem leben damit etwas zu tun


ich habe angst davor alles falsch zu machen was ich nur falsch machen kann

ist es wirklich richtig mich von ihm zu trennen weil es ,ich so sehr belastet
muss ich aufgeben
nur wenn ich dann ihn wieder sehe sind meine liebe zu ihm wieder da
und es fällt auch mir schwer dann zu widerstehen
ich weiß das ich in diesem punkt an mir selber arbeiten muss
nur ich weiß nicht wie

angst über angst

und eins weiß ich da ich ein sehr direkter mensch bin mein leben sonst auf der reihe habe mit arbeit usw.
werde ich immer die böse in dieser familie sein

ich liebe ihn und ich glaube auch das er mich liebt
aber wo ist das liebe wenn man es nicht ändern will und kann und es einem doch irgendwie alles egal ist
ist das den liebe???


ich habe soviele fragen und komme halt einfach nciht weiter in meinen entscheidungen fühle mich alleine auf weiter flur
obwohl ich hier ja sehe vielen geht es genauso wie mir

diese entscheidung die ich für mich treffen muss mich zu trenne oder eiter so zu leben die fällt mir so verdammt schwer weil ich eigentlich ein mensch bin der nicht einfach aufgibt


vivi

Morgenrot
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Beitrag von Morgenrot » 05.03.2008, 09:16

Hallo macvivi,

ich kann dich gut verstehen, Ich habe auch noch den großen Schritt der Trennung vor mir, ich denke ein anderer Weg bleibt mir nicht.


Aber da ist dann immer wieder das Gefühl der Hoffnung, an jedem Tag wo mein Mann nüchtern ist, keimt es auf.
Der Absturz der Hoffnung wird aber immer scherer auszuhalten.
Man klammert sich an daran, dass jetzt alles besser wird, und ein paar Stunden später wird man wieder belogen und betrogen. Diese Gefühlsschwankungen sind wie Achterbahn fahren, aber sie machen dich fertig und zermürben einen.

Den richtigen Zeitpunkt wird jeder für sich festlegen müssen, aber eines können wir nicht, einem Alkoholiker helfen. Das muß er selbst tun, für sich.

Wenn du für dich feststellst, das du mit ihm nicht mehr leben kannst undwillst, dann hat das nichts mit aufgeben zu tun. Sieh es als Schutz für dich.
Hier versagt die Liebe, und der Alkohol siegt. Diese Erkenntnis hat mich auch immer wieder umgehauen.
Das schwierige ist, jedenfalls bei mir : Kopf und Bauchgefühl in Einklang zu bringen.
Der Kopf weiß eigentlich schon viel mehr, als das Gefühl bereit ist zu gehen.

Ich wünsche dir Kraft, für die nächsten Entscheidungen

lg Lämmchen

speedy53

Beitrag von speedy53 » 05.03.2008, 09:56

Hallo Vivi,

abstreiten, verharmlosen und lügen - all das kennen wir Co's zur Genüge.

Deine Frage, ob er wirklich Alkoholiker ist, kann Dir hier keiner beantworten. Das kann er nur selber!

Fakt ist aber, Du kommst mit seinem Alkoholkonsum nicht klar!

Also gilt es, etwas zu ändern - und zwar an Deinem Verhalten!

Du bist auf dem besten Weg, in die Co-Abhängigkeit zu rutschen, wenn Du nicht schon drin steckst.

Du schreibst, er liebt Dich!

Aber was ist das für eine Liebe, wenn er Dich bloßstellt, sich anderen Frauen zuwendet und Dir für sein Verhalten auch noch die Schuld gibt.

Er liebt in erster Linie mal seine Flasche, Du bist nur angenehmes Beiwerk, denn Du erhälst ihm sein Umfeld.

Ich weiß, es ist alles schwer zu begreifen und als ich hierherkam, war ich genauso hilflos, wie Du.

Ich dachte auch, ich muss ihm doch helfen können, schließlich liebe ich ihn ja und kann ihn nicht untergehen lassen.

Doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt.

Mit meinem Bleiben habe ich ihn (unbewusst) sogar noch unterstützt, denn ich habe ihm den Rücken freigehalten und ihm damit jede Chance genommen, etwas zu ändern!

Irgendjemand hat mal zu mir gesagt, wenn Dein Mann sich ins Grab säuft, bist Du Mitschuld, denn Du hast sein Trinken toleriert.

Ich war geschockt, denn schließlich wollte ich ihm ja helfen und doch habe ich mit meinem Verhalten genau das Gegenteil gemacht.

Ich konnte ihm nicht helfen, das konnte er nur selber und dazu brauchte er seinen persönlichen Tiefpunkt.

Hier im Forum habe ich gelernt, die Krankheit besser zu verstehen.

Ich habe so manchen Tritt in den Allerwertesten bekommen und dachte Anfangs noch, was wollen die den alle von mir.

Und doch habe ich jedes Wort aufgesaugt, wie ein Schwamm.

Letztendlich musste ich meinen Mann verlassen (was ich nie wollte) und bei ihm hat es tatsächlich geholfen. Mein Auszug war sein Tiefpunkt!!!

Er hätte es nie für möglich gehalten, dass ich das durchziehe! Zu oft hatte ich damit gedroht und es doch nie wahrgemacht. Mit dem Effekt, dass er mich nicht mehr ernst genommen hat!

Natürlich ist das bei jedem verschieden; bei dem einen ist es die Familie, die weg ist, beim Anderen der Verlust des Führerscheins oder des Arbeitsplatzes.

Mittlerweile lebe ich wieder zu Hause und mein Mann ist seit ca. 1 Jahr trocken.

Also liebe Vivi, denke mal über Dein Verhalten nach! Gib' ihm und Dir die Chance wieder ein vernüftiges Leben zu führen.

Natürlich sind es nur Erfahrungen, die wir hier weitergeben.

Du musst für Dich wissen, wo Deine Schmerzgrenze liegt.

Seelisch hat Dich der momentane Zustand schon krank gemacht und es werden bald auch körperliche Probleme dazukommen, es sei denn, Du tust etwas für Dich!

Ich wünsche Dir sehr, dass Du die für Dich richtige Entscheidung treffen kannst!

Lieben Gruß
Speedy

Gotti
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Beitrag von Gotti » 05.03.2008, 13:01

Hallo Vivi,
ich habe mir heute Morgen deine Geschichte durchgelesen, und auch etwas Zeit gebraucht, darüber nachzudenken.
Es war für mich damals auch nicht leicht, hier - oder überhaupt irgendwo, irgendwem - etwas von unseren Problemen zu erzählen. Es ist immer noch nicht leicht.
Nun, diesen Schritt hast du schon geschafft, und jetzt kommen unsere Antworten. Willkommen hier :!:
Ich bin ja auch noch nicht sooo lange hier im Forum, aber was ich gelernt habe ist, auf mich zu achten. Als Co - Abhängige vergessen wir sehr schnell, dass wir uns etwas wertschätzen müssen, und den Abhängigen für sich selbst leben lassen müssen.
Du bist, deiner Schilderung nach, schon am Boden. Weiter in die Tiefe gehts nicht mehr. Tu etwas für dich.
Wenn eine räumliche Trennung sein muss, dann kann sie dir Luft zum Atmen und Ruhe für dich bedeuten.
Lass dich auf kein Ultimatum mehr ein. Entscheide dich konsequent.
Dafür wünsche ich dir alles Gute, viel Kraft !
LG Gotti.

macvivi
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Beitrag von macvivi » 05.03.2008, 18:15

Lämmchen hat geschrieben:Hallo macvivi,

ich kann dich gut verstehen, Ich habe auch noch den großen Schritt der Trennung vor mir, ich denke ein anderer Weg bleibt mir nicht.


Aber da ist dann immer wieder das Gefühl der Hoffnung, an jedem Tag wo mein Mann nüchtern ist, keimt es auf.
Der Absturz der Hoffnung wird aber immer scherer auszuhalten.
Man klammert sich an daran, dass jetzt alles besser wird, und ein paar Stunden später wird man wieder belogen und betrogen. Diese Gefühlsschwankungen sind wie Achterbahn fahren, aber sie machen dich fertig und zermürben einen.

Den richtigen Zeitpunkt wird jeder für sich festlegen müssen, aber eines können wir nicht, einem Alkoholiker helfen. Das muß er selbst tun, für sich.

Wenn du für dich feststellst, das du mit ihm nicht mehr leben kannst undwillst, dann hat das nichts mit aufgeben zu tun. Sieh es als Schutz für dich.
Hier versagt die Liebe, und der Alkohol siegt. Diese Erkenntnis hat mich auch immer wieder umgehauen.
Das schwierige ist, jedenfalls bei mir : Kopf und Bauchgefühl in Einklang zu bringen.
Der Kopf weiß eigentlich schon viel mehr, als das Gefühl bereit ist zu gehen.

Ich wünsche dir Kraft, für die nächsten Entscheidungen

lg Lämmchen

danke für die lieben worte
du hast genau den punkt getroffen
ich weiß er kann sich nur selber helfen ich weiß das meine liebe zu ihm das nicht bewirken kann
der kopf verstand weiß das alles aber dieses *** ((sorry für den ausdruck)) ich liebe ihn auch für die wenigen kurzen stunden die gut sind und sehr schön.
für den rest hasse ich ihn eigentlich.
wenn ich könnte würde ich mein herz rausreissen um diese liebe einfach zu entfernen.

ich denke auch das es mir vielleicht garnicht so schlecht geht wenn ich hier andere lese
die mit dem partner zusammen wohnen
das tuen wir nähmlich nciht
eigentlich führen wir eine fernbeziehung die daraus besteht das ich ab donnerstags bei ihm bin und dann ab montags in meinem zu hause.
ich liege aber die letzte zeit immer nächtelang wach
grübel grübel und nochmal grübeln
schlaf fehlt mir dann
gehe aber meinen beruf weiterhin stark nach
und bekomme diesen auch sehr gut hin
aber mitten bei der arbeit könnte ich schreien weinen vor machtlossigkeit

ich denke mein fehler ist es einfach das ich ein herzmensch bin

vivi

macvivi
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Beitrag von macvivi » 05.03.2008, 21:05

vielen dank für all eure antworten leider wurde das andere zu gemacht da hatte ich noch einiges geschrieben.
aber es ist nartürlich auch gut den so kommt ihr nicht alle durcheinander

leider bekomme ich das nartürlich nicht mehr so hin wie es geschrieben war den das war in diesem augeblick aus meinem inneren und aus meinen herzen
hoffe aber weiterhin das ich noch viele reaktionen bekomme und ich vielleicht auch anstöße geben kann die anderen auch zum nachdenken anregt

lg vivi

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