suche leberzirrhose betroffene dringend !

Ambulante und stationäre Therapie und Entgiftung bei Alkoholproblemen und Alkoholabhängigkeit durch Psychologen ( Psychologie ) oder Therapeuten, sowie Ursachen der Alkoholkrankheit bzw. Coabhängigkeit aus medizinischer Sicht.

monika871
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suche leberzirrhose betroffene dringend !

Beitrag von monika871 » 26.03.2008, 14:07

mein freund hat nach 25 jahren seinen vater gefunden!

dieser ist aber an leberzirrhose erkrankt wohl duch starken alkoholmissbrauch in der jugend!
am samstag muss er zum 2. mal in kh und sich 25 l wasser entfernen lassen, es steht wohl nicht sehr gut!
auch drängt er darauf das wir ihn besuchen kommen (so als ob er angst hat seinen sohn nie zu sehen)
ich habe selbst meinen vater nie kennen gelernt und weiß mit welchen fragen . nöten, ängsten das verbunden ist!
nun haben wir seinen ja gefunden doch es könnte sein das auch er bald stirbt !

was kann ich nun tun?

wie verläuft so eine krankheit, wie lange kann man damit leben, was wird im kh genau gemacht, hat man schmezen , kann man operieren....usw

besteht die möglichkeit für eine transplantation?


ich habe sehr viele fragen und keine antworten !!!

kann mir bitte jemand helfen ! ??

ich bin dankbar über jede information !!
grüße monika

Vaan
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Beitrag von Vaan » 26.03.2008, 14:26

Hallo Monika

Ich könnte Dir beschreiben wie es bei meiner Oma gewesen ist. Bist Du dir ganz ganz sicher dass Du das lesen/hören willst :( Inzwischen könnte die Medizin aber weiter sein.

Es ist über 20 jahre her ...

monika871
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Beitrag von monika871 » 26.03.2008, 14:37

ja sicher möchte ich das wissen!!

mir ist jede information recht hauptsache ich hab anhaltspunkte!!

Elfriede Lustig
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Beitrag von Elfriede Lustig » 26.03.2008, 14:56

Hallo Monika!

Es gibt da sicher mehrere Stadien der Zirrhose, mein Mann hat auch Zirrhose, hatte auch Bauchwasser, geht aber nun bald nach über einem Jahr wieder arbeiten, so lange ist er nun trocken.
Er wird sich auch bald endlich auf die Transplantationsliste setzen lassen, auch trockene Alkoholiker bekommen nach 6 Monaten Abstinenz die Möglichkeit, auf die Liste gesetzt zu werden, so haben es mir alle Ärzte bisher erklärt.
Wie "fit" jemand für eine Transplantation sein muß...das können dir nur die Ärzte beantworten.

Liebe Grüße von
Elfriede

Vaan
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Beitrag von Vaan » 26.03.2008, 15:03

Hallo Monika

Ende der 70iger Jahre waren die Leberwerte meiner Oma nicht mehr in Ordnung und sie musste regelmäßig zum Arzt um sich eine Spritze abzuholen. Ich habe keine Ahnung was da wirklich abgelaufen ist. Ich war ein Kind.

Dann waren wir 1984 im Urlaub und uns erreichte ein Anruf, dass wir dringend nach Haue müssten weil es ihr so schlecht gehen würde. Was nun geschehen ist spiegelt so ziemlich die größte Grausamkeit nieder, die man machen kann in einem Land in dem Sterbehilfe verboten ist.

Gelbe Augen -> Gelbe Haut -> Blut gebrochen -> Intensivstation -> Speise (Luft) röhre wieder versiegelt -> Einige Tage nach hause -> Blut im Mund -> Ab ins Krankenhaus -> Operation -> gelbe Augen -> Intensivstation -> Kaum noch gehen können -> Wochenlang im Bett (zeitweise zu Hause) -> Bluttransfusionen -> Alles wieder ausgespuckt. -> Intensivstation -> Neue Versiegelung … … … …

Sie wurde einfach immer kurz bevor sie tot war wieder zusammengeflickt ... :cry:

So ging das immer und immer und immer weiter. Fast 2 Jahre lang. Wenn man vorher gesagt hätte : „Fahren sie noch einmal in den Urlaub und dann bekommen sie hier eine Spritze“ hätte man das Richtige getan. Jedes Pferd bekommt nen Gnadenschuss. Auch wenn ich sehr an ihr gehangen habe.

Auf der Trauerkarte stand hinterher „Trauert nicht um mich – Der Tot war mir Erlösung“ Von der Beerdigung habe dann ich wenig mitbekommen. Ich bin einfach immer meinem Vordermann hinterher gegangen. Das ganze Salz in den Augen ..

Irgendwie habe ich noch nie drüber geredet glaube ich …… :(

monika871
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Beitrag von monika871 » 26.03.2008, 15:31

@ vaan

danke das du offen bist!!

es ist mir lieber ich bekomme die alles unverblümt !!

ich möchte schon alles wissen deshalb frage ich hier nach!
also ich muss sagen das ist echt sone schache mit der sterbehilfe in deutschland, man sollte so langsam was dafür tun!

ich danke dir aufjeden fall schon mal und wenn man das so sieht haben wir uns gegenseitig geholfen :)



ich hoffe es finden sich noch weitere die mir etwas zum thema sagen können

Bleegle
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Beitrag von Bleegle » 07.12.2008, 13:48

Hallo!

Meine Vater ist an Leberzirrhose gestorben. Es ist 7,5 Jahre her. Man hat ihm immer vertröstet und ihm Hoffnung gegeben, das man eine Transplantation machen kann, es aber keine Organe gibt. In Wirklichkeit war von einer Transplantation nie die Rede (lt. Arzt). Ich habe davon Ende September davon erfahren, im Februar ist er verstorben.

Bei ihm war es durch Hepatitis, er bekam als Junger Mann einen Blutspende und war anscheindend inviziert und durch den Alkohol wieder in späten Jahren hervorgerufen...

Lg
Bleegle

Lucy321

Leber

Beitrag von Lucy321 » 13.12.2008, 22:48

Hallo,

es gibt einen Leberzirrhose Verein mit eigener Homepage und wenn Du
googelst und diesen medizinischen Begriff eingibst, findest Du noch einige
Hinweise mehr! Nur so ein kleiner Tipp :!:

Gruß
Lucy

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