SHG Betroffene und Angehörige gemeinsam?

Hier werden wir jede Woche mindestens ein allgemeines Thema eröffnen, wo jeder seine Sichtweise dazu schreiben kann.
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~CAT~

SHG Betroffene und Angehörige gemeinsam?

Beitrag von ~CAT~ » 03.11.2005, 16:03

Hallo zusammen,

ich habe noch eine konkrete Frage zum Thema SHG. In welcher Organisation können Betroffene und Angehörige gemeinsam in eine Gruppe gehen?

Lieber Gruß
Kati

Flatter

Beitrag von Flatter » 03.11.2005, 16:17

Hallo Kati,

bei uns in der Stadt gibt es drei verschiedene SHGs, das blaue Kreuz, die AA und drei privat finanzierte Gruppen. In allen Gruppen ist es möglich, das Betroffene und Angehörige zusammen die Gruppe besuchen.

Liebe Grüße, Lutz

Käthe
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Beiträge: 537
Registriert: 14.04.2005, 11:33

Beitrag von Käthe » 03.11.2005, 16:24

Hallo Cat, hallo Flatter,

ich bin mior fast sicher, dass bei den AA´s betroffene und Angehörige nicht in die gleiche Gruppe gehen können, für angehörige gibt es AlAnon (oder so).

Beim blauen Kreuz und beim Kreuzbund ist dies aber möglich und sogar erwünscht.

Käthe

xopuelion

Beitrag von xopuelion » 12.11.2005, 17:59

moin,

Bei uns in Geislingen kenne ich die AA und den Freundeskreis. Beim Freundeskreis sind die Angehörigen mit dabei , und auf Wunsch, bei bestimmten Problemen, in einem extra Raum. Bei den AA sind die Angehörigen und die Betroffenen getrennt, die Angehörigen können aber auch mit zu den Betroffenen.

Dann gibt es noch das blaue Kreuz, und da (habe ich mir sagen lassen weil ich selbst nie dort war :wink: ) sind auch alle zusammen.

Es ist, soweit ich weiß, überall möglich man muss es teilweise halt bloß mal ansprechen.

Dominic

Beitrag von Dominic » 14.12.2005, 10:16

Hallo Kati,

bei uns gibt es die Al-Anon und AA. Wir treffen uns jeden Freitag im selben Gebäude aber im separaten Raum. Einmal im Monat (letzte Freitag im Monat) haben wir "offene Meetings", das heißt, dass die beiden Gruppen zusammen die Meetings halten.

ariesbln

gruppen für alkoholiker mit "begleitung"

Beitrag von ariesbln » 15.12.2005, 02:11

hallo kati,
ich halte es für äußerst problematisch, wenn AUSSCHLIESSLICH eine gruppe aufgesucht wird, zu eine bezugsperson mitkommen kann. ICH PERSÖNLICH sehe dann die gefahr, daß der alkoholiker sich nicht völlig öffnen kann. schließlich schafft der alkohol ja auch probleme zwischen den beiden menschen. und co-alkoholismus kann kaum befriedigend angesprochen werden.
nach MEINER meinung wären 3 gruppen gleichzeitig ideal: 1 für den alkoholiker, 1 für den "angehörigen" und 1 gemeinsam. UND zusätzlich noch professionelle therapie in derselben konstellation. dann können beide gleichzeitig ihr selbstwertgefühl wachsen lassen und entwickeln sich nicht so leicht auseinander.
aber dieser traum wird für die allermeisten wohl traum bleiben.
max

danny

Beitrag von danny » 15.12.2005, 07:12

Hallo Kati

ich möchte mich da ein wenig ariesbln anschließen, dass es schwierig sein kann für den Betroffenen und den Partner gemeinsam in die gleiche Gruppe zu gehen.

Als ich mir die Gruppe vom Freundeskreis angesehen haben, die gemischt ist, waren da nie Paare, sondern vielmehr gingen die Leute in verschiedene Gruppen.

Du oder dein Partner, ihr werdet ja niemals so offen über euren z.B. Ärger über einander reden, wenn ihr dabei seit, also gehemmter sein, weil man den anderen nicht verletzen möchte...

Ich denke, dass es in einer SHG nicht so günstig ist...bei einem Paargespräch, wo der Therapeut interveniert und moderiert ist das ja ganz was anderes...

danny

erich
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Re: SHG Betroffene und Angehörige gemeinsam?

Beitrag von erich » 16.12.2005, 21:05

Hallo Kati,
bei" freien SHG" ist der gemeinsame Gruppenbesuch üblich.
Diese findest du im Netz.

Grüsken erich

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