Co-Alk von Co-Alk sucht Hilfe (Vorsicht lang)

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit
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chrissyta
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Beitrag von chrissyta » 05.02.2006, 18:07

hallo lillith,

deine mutter kennt ihren mann nicht mehr anders, entweder sieht sie es wirklich nicht, dass er getrunken hat, was ich nicht so recht glauben kann, oder sie will es nicht sehen. sie hat sicher vor dem alkohol kapituliert genau wie deine schwestern. sie haben gemerkt, dass reden nichts hilft. wenn er nicht mit dem trinken aufhören will musst auch du das akzeptieren, denn über sein leben entscheidet jeder selbst.

es ist traurig, dass deine tochter das alles mitbekommt, aber es ist richtig wie du dich hier verhälst, auch ich würde meine tochter nicht alleine lassen mit einem alkoholiker. ich weiss nicht wie alt sie ist und wie weit sie diese ganze situation verstehen kann.

rede mit deiner mutter doch noch einmal in ruhe, irgendwie muss sie es doch verstehen, dass du deine tochter nicht bei ihrem opa lassen kannst. vielleicht kannst du auch einmal ein gespräch mit ihr über ihre eigene situation führen und danach setzt ihr euch einmal mit deinem stiefvater zusammen und redet in ruhe über das thema alkohol, wo auch deine mutter sagen kann wie sie sich in dieser ehe fühlt. wenn ihr dieses gespräch ohne deinem stiefvater vorwürfe zu machen führt kommt er evtl. auf die idee einmal über sich selbst nachzudenken. wenn er schon so lange trinkt, dann kann er auch nicht mehr gesund sein, denn der alkohol zerstört viel im körper. sollte er nicht bereit sein an seinem leben etwas zu ändern, dann kannst du leider nichts tun, dann denke an deine tochter und grenze dich ein wenig ab. es kann sein, dass es ihm auffällt wenn ihr nicht mehr so oft zu ihm kommt, denn auch das ist eine möglichkeit einen alkoholiker zum nachdenken zu bewegen.

lg
chrissyta

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