Desinfektionsmittel

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Sonnenblümchen
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Desinfektionsmittel

Beitrag von Sonnenblümchen » 16.08.2011, 17:28

Hallo zusammen,

also, wo überall Alkohol drin ist...wäre ich nie drauf gekommen.

In einem der Threads ging es um 96%igen...da kommt mir eine Frage auf. Wie desinfiziert Ihr Wunden? In den Desinfektionsmitteln ist ja sicherlich kein Trinkalkohol drin, aber die Endung -ol findet sich ja schon als Inhaltsstoff. Ist das auch bedenklich?

Und wie geht Ihr damit um, wenn Euch z. B. vor der Blutentnahme die Stelle mit eben so einem Mittel vorbehandelt wird?

Danke für Aufklärung

K.U.D.68

Beitrag von K.U.D.68 » 16.08.2011, 17:52

Hallo
ich habe mir darüber ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht.
Ich spende regelmäßig Blut und antworte bei Suchtkrankheiten auf den Anmeldeformular immer mit nein.Wäre mir auch unangenehm bei jeden Blutspendetermin darauf angesprochen zu werden.
hallo Sonnenblümchen,"...Ist das auch bedenklich?"
ich glaube nicht das die Vorbehandlung zur Blutentnahme bedenklich für einen Alkoholiker ist.
Der Rückfall spielt sich vorher schon im Kopf ab sind meine Erfahrungen.Tschüss K.U.D.68

Spedi

Beitrag von Spedi » 16.08.2011, 18:48

Servus Sonnenblümchen,

es gibt genügend Desinfektionsmittel "ohne". Ein klärendes Gespräch mit Arzt/Pflegepersonal hilft weiter. Ich möchte nicht mit einem Alkoholtupfer desinfiziert werden, so lange es andere Alternativen gibt.

Was dem einen nicht schadet, kann für den nächsten ein echter Trigger sein. Daher würde ich mir nicht anmassen zu behaupten,
K.U.D.68 hat geschrieben:ich glaube nicht das die Vorbehandlung zur Blutentnahme bedenklich für einen Alkoholiker ist.
Für manch einen mag der Geruch Auslöser genug sein.

Ich verstehe auch nicht, warum manche Alkoholiker da so ein Brimborium machen und Heimlichkeiten veranstalten.
Spätestens beim Zahnarzt ist dann sowieso "Klartext" angesagt, sonst kann das durchaus böse enden.

Na ja, jeder, wie er will.

LG
Spedi

K.U.D.68

Beitrag von K.U.D.68 » 16.08.2011, 19:40

Hallo Spedi
stimmt das für manche der Geruch Auslöser sein kann.Wollte das auch nicht verharmlosen.Für mich persönlich ist es kein Problem bei solchen Gelegenheiten etwaige Gerüche wahrzunehmen.
Beim Zahnarzt und Krankenhaus versteht sich das sowieso.
Gruß K.U.D.68

drybabe
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Beitrag von drybabe » 16.08.2011, 21:33

Moin!
Ich komme ja tagtäglich durch meine Arbeit mit Desinfektionsmitteln, die Alkohol enthalten, in Berührung. Ich desinfiziere mir damit die Hände, versuche aber, nicht mit den Fingern an den Mund zu kommen und halte, bis das Zeug einzieht, die Hände weit weg vom Gesicht/Nase.
Klar kann alles triggern.
Und klar ist, wenn ich zum Arzt/Zahnarzt geh, sag ich, ich bin trockene Alkoholikerin.
Nur ist gerade die Frage bezüglich Wunden gestellt worden und da ist nun mal ein alkoholisches Desinfektionsmittel das Beste.
Aber zum Glück kommt es ja nun nicht täglich vor, dass meine seine Wunden verarzten muß.
Mit der Zeit merkt man es, was es mit einem macht.
Wenn es mich so triggern würde, könnte ich z.B. meinen Beruf nicht mehr ausüben. Das würde mich dann aber wohl eher in Bedrängnis und in Rückfallgefahr bringen, als der Geruch von einem Alkoholtupfer im Krankenhaus.
Meine Meinung dazu.
Gruß
drybabe

Melinak
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Beitrag von Melinak » 16.08.2011, 22:57

hallo

bei mir in der arbeit wird mir vorgeschrieben welches desinfektionsmittel ich zu benutzen habe. da nimmt mein arbeitgeber leider keine rücksicht drauf, die einrichtung ist zu gross um da auf einzelnen probleme des arbeitnehmers einzugehen. auch krankenhäuser werden hier zum rücksicht nehmen.da müsst ich tatsächlich die arbeit wechseln und das ist ja auch eine abwägungssache wie sehr mich solche gerüche triggern. zumal das zeugs das ich da zu benutzen habe nicht nach alkohol riecht , das stinkt erbärmlich anderst.

auch die hauswirtschaft benutzt desinfizierendes putzmillel welches ich morgens, wenn sie da sind auch rieche. es stinkt mehr nicht.

das wunddesinfektionsmittel das wir benutzen riecht neutral.da werd ich mich allerdings hüten bei behandlung von wunden an meinen mund zu kommen, weil ich mir bei der ein oder anderen patientin nichts einfangen möchte, weil wir patienten haben deren blut mir gesundheitlich schaden könnten. das ist allerdings so triniert, das es nicht passiert.hndschuhe sind sowiso pflichtübung, das ist im bereich pflege vorschrift bei uns.

gruß melanie

kommal
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Beitrag von kommal » 17.08.2011, 05:45

Hallo Sonnenblümchen,

Hausarzt und Zahnarzt wissen von meiner Krankheit und handeln entsprechend. Bei meiner Blutspende habe ich es natürlich auch angegeben.

Alle anderen Ärzte, die ich aufsuche informiere ich gleich zu Beginn darüber und bitte sie, Mittel ohne Alkohol zu verwenden. In einem Fall war das nicht vorhanden aber anstatt das Mittel aufzusprühen (und das Aerosol zu riechen und einzuatmen) wurde daraufhin ein Tupfer verwendet.


In jedem Fall entwickelten sich angenehme und interessante Gespräche.

LG kommal

kawi
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Beitrag von kawi » 17.08.2011, 11:45

Kopfschütteln über soviel Leichtsinn und Angst. :shock:

Weder ist es mir peinlich, noch verschweige ich was für mich zum Leben unabdingbar ist.

Da ich alle meine Ärzte über die Sucht informiert habe, frage ich nicht danach sondern fordere die Mittel ohne Alkohol (heute muß ich nicht mehr fordern :wink: ).
Für den Notfall habe ich immer ein Zettel bei, das ich trockene Alkoholikerin bin und im Notfall darauf geachtet werden soll.

Ebenfalls weiß mein Arbeitgeber Bescheid, in unserem Unternehmen gibt es keine Mittel welche mit Alkohol oder ähnlichen Substanzen sind.

Für mich hat es mit dem Respekt mir gegenüber zu tun, wie ich mich selbst respektiere und hier mache ich auch keine Kompromisse.

die kawi

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