danke für die Freischaltung

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
yuppi
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danke für die Freischaltung

Beitrag von yuppi » 25.01.2014, 12:08

Hallo mein Name ist Bella,
ich bin froh und dankbar jetzt hier sein zu können um mich auszutauschen. Wie bei Vorstellungen zu lesen, ist das Thema Alkohol schon lang in meinem Leben und will einfach nicht aus meinem Leben verschwinden. Ich freue mich auf den Austausch hier.
Lg
Bella

yuppi
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Beitrag von yuppi » 25.01.2014, 13:24

nochmal ich:-)
ich bin mir jetzt gar nicht sicher ob ihr über mich im Vorstellungsbereich überhaupt lesen könnt, sonst würde ich natürlich hier nochmal über meine Person und mein Problem schreiben. Ich muss mich noch was zurecht finden hier. Lesen ist das eine, selber schreiben wohl was ganz anderes:-)
Lg Bella

Charlie
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Beitrag von Charlie » 25.01.2014, 13:45

Hi Bella,

herzlich Willkommn. Im Vorstellungsbereich können nur Mitglieder des erweiterten Bereichs lesen, Du kannst aber Deine Vorstellung hier reinkopieren.

LG
Charlie

yuppi
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Beitrag von yuppi » 25.01.2014, 13:48

hallo Charlie,
danke für deine Antwort. Das mach ich:-)
Lg
bella

yuppi
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Beitrag von yuppi » 25.01.2014, 13:50

Hallo,
mein Name ist Bella, ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Alkohol spielte schon sehr früh eine Rolle in meinem Leben . Meine Eltern waren beide Alkoholiker. Als ich drei war kam ich mit meinen Geschwistern in ein Heim, weil eine Nachbarin (gott sei dank) das Elend nicht mehr mit ansehen konnte. Nach einem Jahr ging ich dann zu Pflegeeltern, die uns alle drei aufgenommen haben, was natürlich nicht selbstverständlich ist. Dort verbrachte ich eine durch Religion geprägte Kindheit. Mit 13 hab ich dann angefangen zu trinken und zu rauchen, einfach weil es alle machten. Ich denke ich habe das nur in dem Maße gemacht wie die meisten Jugentlichen die sich ausprobieren. Erst als ich 18 war und ausgezogen war von zu Hause kam direkt der Einbruch. Es war und das ist heute noch so, nicht so, dass ich jeden Tag getrunken habe, aber es ist so, dass WENN ich trinke, das dann bis zum Kontrollverlust tue.. von daher weiss ich einfach, dass ich Alkoholikerin bin. Ich missbrauche den Alkohol wenn ich mir den Kummer von der Seele trinken will. Und Kummer hatte ich weiss Gott genug.. ich trinke nicht regelmäßig und muss auch nicht trinken. Nur wie gesagt, wenn ich einmal anfange dann maßlos und das Ende ist immer so, dass ich am nächsten Tag nicht mehr weiss wie ich ins Bett gekommen bin. Verlegen Ich bin aus 2 Gründen hier. Zum einen kann ich nicht einschätzen wie arg krank ich bin und um Wege zu finden , mit schwierigen Situationen komplett ohne Alk auszukommen. Das gelingt mir jetzt schon seit 6 Monaten , aber ich merke oft, dass ich trinken möchte, wenns arg schwierig wird und da wäre es schön und bestimmt hilfreich mich jemandem hier anvertrauen zu können der mir Tips gibt und den Rücken stärkt.
Der 2. Grund ist, das meine Schwester schwere Alkoholikern ist und ich im Co Bereich Hilfe suchen möchte.- ich kämpfe also zur Zeit auf beiden Seiten. Falls man das überhaupt so sagen kann.
Das solls erstmal gewesen sein. Ich freue mich auf einen regen Austausch , Hilfe, Rat..
Eure Bella

Martin

Beitrag von Martin » 25.01.2014, 14:10

Hallo Bella,

wir "kennen" uns ja schon.

Wenn du Tipps suchst um nüchtern zu bleiben dann lese dir mal die Grundbausteine durch.

Da findest du sehr wichtige Punkte die schon sehr vielen Alkoholikern geholfen haben.

LG Martin

yuppi
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Beitrag von yuppi » 25.01.2014, 14:22

Hallo Martin
Ja die hab ich mir in den letzten tagen , die ich hier im Forum verbracht habe, schon durchgelesen und auch drüber nachgedacht. Ich werde auf jeden Fall einen Arztbesuch in Anspruch nehmen. Ich finde es auch wichtig, einmal real offen zu legen was ich bin und wo meine Ängste sind. Mal ne Blutabnahme und sowas bringt ja auch über die körperliche Situation Klarheit. Ich denke das ich keinen stationären Entzug mehr machen muss, weil der letzte Konsum schon 6 Monate her ist, aber auch das wird mir der Arzt sagen können. Alkoholfrei ist meine Wohnung und meine Umgebung auch, bis auf meine Schwester , was ja ein anderes Thema ist. Meine Familie ist ganz auf die Problematik meiner Schwester konzentriert und da möchte und kann ich auch keine Hilfe erwarten. Daher freu ich mich umso mehr, jetzt hier zu sein um an mich zu denken und nicht nur immer an sie. Ich vergesse manchmal, dass ich selber gar nicht so belastbar bin wie ich gerne sein möchte und auf Abstand zu ihr gehen muss.
Lg
Bella

Andi089
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Beitrag von Andi089 » 26.01.2014, 18:42

Hallo Bella,

schön daß Du jetzt hier bist. Ich wünsch Dir einen guten Austausch und eine schöne Zeit!

LG
Andi

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