vor allem an stille Mitleser

Ambulante und stationäre Therapie und Entgiftung bei Alkoholproblemen und Alkoholabhängigkeit durch Psychologen ( Psychologie ) oder Therapeuten, sowie Ursachen der Alkoholkrankheit bzw. Coabhängigkeit aus medizinischer Sicht.
Außerdem gibt es noch eine Liste mit Hilfsangeboten zum Thema
Martin

Nachtrag

Beitrag von Martin » 24.06.2005, 00:01

ups,

den Beitrag hätte ich wohl besser bei den "Entzugseinrichtungen" abgelegt. Und einige beschreiben da einen etwas "zackigeren" Entzug auf Station. Da hatte ich`s wohl recht "umsorgt"... (Fach-Klinik!)

Nix für ungut?!

vanillivi
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Beitrag von vanillivi » 24.06.2005, 13:06

Na da scheinst Du es ja recht "gut getroffen" zu haben.
Bei mir wurde außer einem Schädel CT( wegen der Krämpfe) gar nichts gemacht; auch hat niemand wirklich mir geredet und mir erklärt was da eigentlich mit mir passiert ist. :?

Aggroreptil
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Beitrag von Aggroreptil » 06.05.2006, 23:31

Käthe hat geschrieben:noch ein Nachsatz,

Wer nach einem Vollrausch oder noch eher einer mehrtägigen Sauftour irgendwann mit unerklärlichen Muskelschmerzen (ich meine nicht Kater, schon etwas derber) aufwacht hat vielleicht einen Krampfanfall gehabt.
Hallo, ich habe da noch eine andere Frage die ich einfach mal hier dran hänge... Seit neustem habe ich auch nach weing Alkkonsum den genazen tag eine tierische Übelkeit die auch durch merhmaliges Erbrechen nicht weggeht... Ist die Leber zu stark angegriffen das sie so reagiert oder liegt es vllt an etwas anderem? Ich hatte überlegt einen eigenen Thread auf zumachen weiß aber wederwo, und wollts erstmal hier in dem Thread versuchen.
LG Nickel

romaja1958
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Beitrag von romaja1958 » 07.05.2006, 05:34

hallo ihr lieben , habe eben hier gelesen und bin voll erschrocken , denn

Muskelschmerzen am ganzen Körper , und heißen kopf , nun das kenne ich auch , und mache es teilweise gerade durch , wobei der heiße kopf nicht so schlimm ist , mehr die muskelschmerzen , wie bei einer grippe , und die linke seite , tut nicht wirklich weh , aber ist irgendwie komisch , als würde sie nicht zu mir gehören , eigendlich hatte ich es schon öffter , wenn ich mit dem trinken aufhören wollte und zu hause mich voll auf null alk gesetzt habe , doch war es meist so das es nach ein paar tagen weg war

diesmal hällt es aber schon einige tage an , und ich habe das gefühl es wird nicht wirklich besser

schlimm sind die beine , wohne in der zweiten etage und wenn ich von drausen komme , dann hab ich das gefühl die treppen kaum zu schaffen , dann tun mir die waden richtig weh und das herz rasst auch wie verrückt

krämpfe in den beinen / waden hatte ich jedoch die lezten tage nicht , kenne es aber wenn ich richtig gesoffen hatte , dann nachts die krämfe in den waden


heute ist mein 5 ter tag ohne alk , nachdem ich hier nun gelesen habe , habe ich wieder richtig angst in mir , und weiß net ob ich gefährdet bin ,

das es eventuell auch nach dem 5 ten tag noch zu


Kramfanfall und Delir

kommen kann , das macht mir jetzt echt alles total panik

wie seht ihr das , was kann alles noch passieren ???
hab echt angst , denn ich bin wie immer alleine zu hause , und hab so auch niemanden der mal eben für ein paar tage her kommen könnte

bitte um eine antwort , denn nun rasen meine gedanken


gt24h romaja

Karsten
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Beitrag von Karsten » 07.05.2006, 07:27

Hallo romaja,

wie hier in sehr vielen Beiträgen steht, wird jedem Hilfesuchenden, der einen Alkoholentzug machen möchte, geraten, zu einem Arzt zu gehen.
Das geschieht nicht ohne Grund.
Man selbst glaubt zwar, kann aber die Entzugserscheinungen nicht einschätzen.
Eine Entgiftung sollte immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Ein Delir oder auch Krampfanfälle, können zum Tode führen.
Nach fünf Tagen, die Du nun ohne Alkohol lebst, hat sich der Körper noch nicht an den Entzug des Giftes Alkohol gewöhnt.
Bis zum 10 Tag kann es zu massiven Entzugserscheinungen kommen.

romaja1958
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Beitrag von romaja1958 » 07.05.2006, 07:44

morgen Karsten

danke dir für deine antwort , nun was soll ich denn jetzt machen ???
war doch am donnerstag beim arzt , er hat blutdruck gemessen , der war ok , und für donnerstag früh hat er mich zur blutabnahme bestellt

verschreiben hat er mir *Promethazin-neuraxpharm*

soll ich be bedarf 2 - 4 mal täglich nehmen , hab sie aber bissher noch nicht genommen

hab echt voll panik , und je mehr ich hier lese über entzug deso mehr engt es mir den hals zu , weißte wie ich meine

es ist einfach die angst , es könnte passieren

lg romaja

Karsten
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Beitrag von Karsten » 07.05.2006, 07:58

Hallo romaja,

wie ich schon geschrieben habe, halte ich es nicht für gut, wenn man alleine zu Hause einen Alkoholentzug macht.
Wenn Du beim Arzt warst und ihm auch die volle Wahrheit über Deinen Alkoholkonsum und über Deine sonstigen Lebensarten genannt hast, er Dir nur Tabletten gegeben hat, die Du dann aber auch nehmen solltest, wird es sicher richtig eingeschätzt haben.
Allerdings kenne ich den Arzt nicht. Es gibt auch in der Suchtbehandlung viele Ärzt, die keine Ahnung haben, wie eben überall.
Vielleicht wäre es ratsam für Dich, nicht alleine zu sein.
Die Zeitdauer für einen Alkholentzug ist auch sehr unterschiedlich. Bei dem einen ist es nach 5 Tagen körperlich wieder in Ordnung, bei dem Anderen kann es ein paar Tage länger dauern. Das hängt aber mit dem körperlichen Allgemeinzustand und dem Alkoholkonsum ab.
Darüber kann eben nur ein Arzt Auskunft geben.
Eine stationäre Entgiftung ist daher immer ratsam.

romaja1958
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Beitrag von romaja1958 » 07.05.2006, 08:06

hallo karsten

ja ich habe ihn die volle wahrheit gesagt ,und wie schon geschrieben hat er mir

*Promethazin-neuraxpharm* verschrieben

soll ich be bedarf 2 - 4 mal täglich nehmen , hab sie aber bissher noch nicht genommen

hier bei uns in der suchtberatung sind keine ärzte , mein hausarzt kennt mich nun schon seit 1997 , und 1998 war ich ja auch schon mal in therapie für 18 wochen

er kennt meine ganze lebensgeschichte , hab ihm nix verschwiegen

lg roamaj

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