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Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 12.02.2017, 20:22

Hallo Arzt, Hallo Calida

Ich bin fest entschlossen es diesmal richtig zu machen. Danke für den Tipp mit der Suchtberatung. Werde mich gleich mal informieren , wo ich da hingehen kann.
Liebe Grüsse

Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 12.02.2017, 20:46

Hallo Arzt, Hallo Calida

Ich bin fest entschlossen es diesmal richtig zu machen. Danke für den Tipp mit der Suchtberatung. Werde mich gleich mal informieren , wo ich da hingehen kann.
Liebe Grüsse

Linde66
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Beitrag von Linde66 » 12.02.2017, 21:31

Hallo Axolotl,

nun habe ich mal aus Neugier Axolotl gegoogelt. :shock:

Meine Güte, da bekommen sogar Aliens einen Schrecken, falls sie so einen zu sehen bekommen.... Krasses outfit! Dem möchte ich nicht im Dunkeln begegnen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch hier bei uns im Forum! :)

Grüße, Linde

Pink-Lady
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Beitrag von Pink-Lady » 12.02.2017, 21:59

Hallo Ursula,

herzlich willkommen im Forum.

Das Forum hier hat mir die Augen geöffnet. Viele Geschichten ähnelten meiner und mir wurde schlagartig bewusst, dass ich Alkoholikerin bin. Der Austausch hier hat mich trocken werden lassen. Ohne Austausch mit Betroffenen hätte ich es sicher nicht geschafft.

LG Pink-Lady

Carpenter
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Beitrag von Carpenter » 13.02.2017, 07:51

Moin Ursula (ich hoffe mal, das war kein Versehen, daß Du Deinen richtigen Namen hier reingeschrieben hast),

bei meinem Arzt war es ähnlich, allerdings war mir persönlich sowieso wichtiger, daß er sich Zeit für ein Gespräch genommen, mich ausreden und danach punktuell nachgehakt hat...

Für mich hatte dieses Gespräch etwas Befreiendes, obwohl dieses Gespräch vielleicht gar nicht stattgefunden hätte, wenn mir hier nicht der ein oder andere User nen Tritt in den Allerwertesten verpasst hätte :-)

Er hat mir dann auch noch die örtliche SHG empfohlen und gleichzeitig Mut gemacht. Die Tatsache, daß ich ihn über meine Abhängigkeit informiert hätte, so seine Argumentation, zeuge von einem echten Willen, das zu ändern.

Und so war es dann auch. Die örtliche SHG hab ich nie besucht, für mich war dieses Forum hier ausreichend. Aber grundsätzlich sollte man schon jede Hilfe nehmen, die man kriegen kann...und da gehört eine örtliche SHG sicher dazu.

Ich habe aber auch schon gehört bzw. gelesen, daß der ein oder andere User hier eine reale SHG eher als abstoßend und kontraproduktiv empfunden hat. Ist halt wie im richtigen Leben, es gibt solche und solche :-)

Schönen Gruß und schöne Zeit Dir

Andreas

Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 13.02.2017, 18:40

Hallo Pink-Lady, Linde, Andreas

Melde mich mal zurück nach einem anstrengenden Arbeitstag.

@Linde: Das Axolotl hat mir genau aus dem Grund ganz gut gefallen. Ich kam und komme mir oft wie ein Exot vor.

@Andreas: Genauso ging es mir nach dem Gespräch mit meinem Arzt auch. Ich bin so erleichtert, mir und anderen nichts mehr vorzumachen. Er hat mir auch Mut gemacht und hervorgehoben dass es der wichtigste Schritt ist, sich selbst gegenüber die Sucht einzugestehen. Ich guck mir mal die SHG an, dann sehe ich weiter.

@Pink-Lady: so ging es mir auch. Wenn ich hier nicht gelesen hätte, hätte ich wohl wieder allein versucht, mit dem Alkohol aufzuhören. Dass das lebensgefährlich sein kann wusste ich nicht. Es hat mich schon erschreckt, dass ich mit meinen früheren Versuchen mit meinem Leben jongliert habe. Ich bin sehr froh, dass ich über dieses Forum hier "gestolpert " bin

Liebe Grüße an alle

Axolotl
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Beitrag von Axolotl » 17.02.2017, 11:54

Hallo zusammen,

hab die letzten paar Tage damit verbracht hier viel zu lesen. Das hat mich in meinem Entschluss, nicht mehr zu trinken, ungemein bestärkt.
Havel auch bei der Suchtberatung angerufen. Da war aber erst mal kein Termin frei. Es hieß sie würden sich bei mir melden. Also heisst es erst mal Geduld haben, was nicht grade eine Stärke von mir ist.
War heute auch noch mal beim Arzt, um weitere Schritte zu besprechen. Wie das ganze jetzt weiter geht, hängt jetzt von der Krankenkasse ab. Und wieder Geduld.
Aber das wichtigste ist, dass ich immer noch abstinent bin (12. Tag) und das mit eurer Hilfe, danke

Liebe Grüsse Axo

Barthell
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Beitrag von Barthell » 17.02.2017, 15:45

Hallo Axolotl,

Willkommen im Forum:
Tipp von mir rufe nochmal bei der Suchtberatung an, gibt wohl stellen die auf nen 2. Anruf und was eigeninitative setzen um die ernsthaftigkeit deines tuins zu überprüfen. Einfach freundlich nochmal anrufen, fragen wie es aussieht.
Kostenträger der Therapie wäre die Rentenklasse soweit ich weiss (auch da hilft die Suchtberatung) ich selbst bin in eine Ambulante Therapie eingetreten, das lässt sich noch gut mit einem normalen Leben kombinieren. 1-2 mal je Woche abends 2 Stunden, Dazu eine reale SHG da habe ich grade am Anfang viel gelernt.

Gratulation zu fast 2 Wochen... bleibe dran!
Frage dich regelmäßig wie es dir geht und was du tun kannst, damit es dir wieder besser geht falls das nicht der Fall ist... lerne etwas Selbstachtung ;)

Rumeiern und Jonglieren führt meiner Meinung nach recht lecht zu Rückfällen, Lebensumstellung ist das Stichwort, klingt radikal, muss es aber nicht sein ;)

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