Vom Wochenendalkoholiker zur Nüchternheit

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la vie
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Re: Vom Wochenendalkoholiker zur Nüchternheit

Beitrag von la vie » 08.08.2018, 20:28

Hallo Hull, da ich deine pragmatische Art sehr schätze. du Dinge aus deiner Sicht auf den Punkt bringst, frage ich dich, wie alt bist du?

la vie
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Re: Vom Wochenendalkoholiker zur Nüchternheit

Beitrag von la vie » 11.08.2018, 11:14

... vieleicht hier zu persönlich, sorry. Ich stelle mir dein Alter aus deinen Beiträgen vor.

Gegen Langeweile im Leben gibt es grandiose Wirkungsfelder die bewegen (z.B. das ZPS, die Gründung dieses Forums, Max Goldt erfreut und inspiriert mit seinen Texten, ...). Ich habe nicht den Mut, noch sind Was-Ist-Wenn- Fragen und Hab-Acht-Stellung präsent. Es wird besser, was mich sehr erfreut.
Dinge zu bewegen im Rahmen des Möglichen erfüllt mich sehr, wobei mein Angstpegel mich noch bremst. Ich arbeite daran.

Gaben schlummern manchmal vor sich hin und wollen geweckt werden.

Ein schönes Wochenende,
la vie

Hull
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Re: Vom Wochenendalkoholiker zur Nüchternheit

Beitrag von Hull » 11.08.2018, 22:24

Hallo La Vie,

das Alter lässt sich den Beiträgen entnehmen und ist kein Geheimnis. Ich bin Ende 30 und nun seit bald 1,5 Jahren nüchtern.

Natürlich hat sich ein wenig verändert, seitdem ich den Eröffnungsbeitrag geschrieben habe. Die Langeweile bzw. die flachen Gefühle bleiben aber für immer. Es spielt im Prinzip auch keine Rolle, wie hoch meine gesetzten Ziele gesteckt sind; sobald ich ihnen näher komme, sehe ich die Erreichbarkeit und verliere die Lust daran, da die restliche Erledigung Formsache ist. Meine nächsten Ziele dürfen auch nicht mehr "normaler" Natur sein, es müssen Ziele sein, die nicht mehr so einfach definiert werden können oder zumindest kaum zu erreichen sein.

Der Unterschied zum Eröffungsbeitrag ist allerdings nun, dass der Alkohol dabei als stumpfsinniger Zeitvertreib ausgeschieden ist.

la vie
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Re: Vom Wochenendalkoholiker zur Nüchternheit

Beitrag von la vie » 12.08.2018, 18:30

Hallo Hull,
ich gratuliere dir zu 1,5 nüchternen Jahren, Chapeau!!
So hatte ich mir dein Alter vorgestellt. Anfang 40. ist aber auch egal. Ich habe nur gedacht, wieviel Zeit und Raum dieser Hull doch bei seiner Gabe für die Forschung hätte. Und wenn er noch nicht sehr alt ist, sogar sehr lange (ohne Unfug zu forschen).
Aufdecken, Lösungen anbieten, wenn es geht bezahlbar.
Wenn die Forschungsarbeit in einem Bereich langweilig wird, dann erforscht du eben etwas Neues, in anderen Bereichen.
Und dazu wirst du noch laut mit Kunst, wie es das „Zentrum für politische Schönheit“ macht.
Vieleicht fühlst du dich dann länger erfüllt und glücklich.

Beste Grüße.

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