Diskussionsthema: Dem Alkohol aus dem Weg gehen oder nicht

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Thalia1913
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Diskussionsthema: Dem Alkohol aus dem Weg gehen oder nicht

Beitrag von Thalia1913 » 23.06.2017, 14:02

Diskussionsthema: "Ich kann dem Alkohol doch sowieso nicht aus dem Weg gehen."

Hallo Forum,

da ich mir gerade wieder mal konkretere Gedanken über Risikominimierung gemacht habe/mache, würde ich gerne mal über obiges Thema diskutieren. Klar, ist etwas provozierend formuliert, aber ich würde es gerne mal auseinandernehmen.

Ich praktiziere Risikominimierung in erster Linie als Selbstfürsorge – neben der Achtsamkeit mir selbst gegenüber und dem Austausch mit anderen Alkoholikern z.B. in Selbsthilfegruppen treffe ich konkrete Maßnahmen, indem ich

- keinen Alkohol zu Hause habe, auch nicht für Gäste
- mich privat mit Menschen umgebe, die nie oder selten Alkohol trinken
- auch im Berufsleben klargestellt habe, dass ich nicht trinke
- und ähnliches mehr

Aber ist es nicht auch wichtig, zu „trainieren“, in Gegenwart von Alkohol trinkenden Menschen zu sein, um die Erfahrung mit mir zu machen, dass ich auch dann nicht rückfällig werde, auch wenn sich mal Suchtdruck einstellen sollte?
Denn „ich kann dem Alkohol doch auf Dauer sowieso nicht aus dem Weg gehen“, wenn ich in unserer Gesellschaft leben will.

Ich selbst denke, dass es für mich gut und richtig war, sehr lange einen sehr großen Bogen um Alkohol (trinkende Menschen) zu machen.

Gerade von den länger Trockenen, die schon auf eigene Erfahrungen zurückblicken, würde mich interessieren, wie Ihr das konkret handhabt, und auch vor allem, was Ihr am Anfang offenbar richtig gemacht habt, so dass Ihr jetzt eben bereits länger als ein paar Monate trocken seid? Oder auch was ihr, im Nachhinein betrachtet, vielleicht „falsch“ gemacht habt.

Danke schon mal für Rückmeldungen.

Viele Grüße
Thalia

Sunshine_33
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Beitrag von Sunshine_33 » 23.06.2017, 14:45

Hallo Thalia,
- keinen Alkohol zu Hause habe, auch nicht für Gäste
- mich privat mit Menschen umgebe, die nie oder selten Alkohol trinken
- auch im Berufsleben klargestellt habe, dass ich nicht trinke
- und ähnliches mehr
So halte ich es grundsätzlich auch nach 15 Jahren Trockenheit noch.
Weil ich anderes für mich nicht mehr möchte.
Aber ich muss heute nicht mehr jeglicher Veranstaltung aus dem Weg gehen, auf der gemäßigt Alk konsumiert wird.
Und Saufveranstaltungen interessieren mich eh nicht die Bohne... das war im Grunde auch schon nach meiner Entgiftung so der Fall.

Ich halte eine stabile Trockenheit für eine der wichtigsten Grundlagen und genau daran sollte man intensiv arbeiten.
Und die aufzubauen, dauert seine Zeit, das geht nicht in wenigen Monaten, sondern braucht eher Jahre.
So meine persönliche Meinung.
Ich bin die ersten knapp 2 Jahre auf gar keine Feier oder Veranstaltung gegangen und die Welt hat sich trotzdem wunderbar weiter gedreht :wink:
Ich habe mich in dieser Zeit und auch immer wieder später mal intensiv mit meiner Alkoholerkrankung auseinander gesetzt.
Das war natürlich teilweise auch schmerzhaft, aber für mich ein notwendiger Weg.
Ich war dabei recht schonungslos und auch grundehrlich mit mir, so würde ich das jedenfalls sagen.

Nach ca. 2 Jahren ging ich dann nachmittags mal wieder auf die erste Geburtstagsfeier nach meiner Entgiftung. Die ich aber zum Abend hin verließ, als etwas Alk getrunken wurde.
Auf ähnlichen Feiern, wo ich dann auch mal länger blieb, merkte ich schnell, das das nicht das ist, was ich möchte.
Mir ist meine Zeit zu schade, mich von Angetrunkenen vollbröseln zu lassen, ich mache in der Zeit lieber Dinge, die mir lieber und wichtiger sind.
Von daher bin ich auch heute nicht auf Partys zu finden, wo viel Alk konsumiert wird.
Es ist nicht mehr meine Welt. Und im Grunde war sie das auch nie, wie ich feststellen mußte.

Auch hat sich mein Bekanntenkreis zum Teil grundlegend geändert, und bei uns Zuhause gibt es auch keine Saufpartys.
Das braucht keiner von meinen Leuten und ich fühle mich wohler in einer Runde von Menschen, die keinen Alk zum Lustigsein brauchen.
Allerdings muss ich sagen, das wir auch früher keine ausgesprochenen Saufpartys bei uns Zuhause machten, ich habe eher heimlich getrunken.

Ich kann natürlich auch nicht überall dem Alk aus dem Weg gehen, weder beim Einkaufen noch beim Tanken oder anderen üblichen Tätigkeiten.
Aber ich muss ihm auch nicht entgegengehen.
Ich betreibe in diesem Sinne also auch weiterhin Risikominmierung.
Ich wurde darauf auch schon öfters angesprochen und zwar in der Form:
"Du bist doch nun so lange trocken, da kannst Du doch da etwas lockerer werden, oder?"
Meine Antwort darauf ist dann immer "Vielleicht bin ich aber auch genau deshalb noch trocken ! WEIL ich eben nach wie vor meine Art von Risikominimierung betreibe." :wink:
Dann is meist Ruhe im Karton wegen fehlender Gegenargumente :lol:
Und lockerer werden muss ich auch nicht :wink: denn ich vermisse ja nichts und fühle mich vollkommen frei und locker :)

LG Sunshine

Carl Friedrich
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Beitrag von Carl Friedrich » 23.06.2017, 22:00

Sunshine_33 hat geschrieben: Aber ich muss heute nicht mehr jeglicher Veranstaltung aus dem Weg gehen, auf der gemäßigt Alk konsumiert wird.
Und Saufveranstaltungen interessieren mich eh nicht die Bohne...

Ich halte eine stabile Trockenheit für eine der wichtigsten Grundlagen und genau daran sollte man intensiv arbeiten.
Und die aufzubauen, dauert seine Zeit, das geht nicht in wenigen Monaten, sondern braucht eher Jahre.

Ich habe mich in dieser Zeit und auch immer wieder später mal intensiv mit meiner Alkoholerkrankung auseinander gesetzt.
Das war natürlich teilweise auch schmerzhaft, aber für mich ein notwendiger Weg.
Ich war dabei recht schonungslos und auch grundehrlich mit mir, so würde ich das jedenfalls sagen.


Mir ist meine Zeit zu schade, mich von Angetrunkenen vollbröseln zu lassen, ich mache in der Zeit lieber Dinge, die mir lieber und wichtiger sind.
Von daher bin ich auch heute nicht auf Partys zu finden, wo viel Alk konsumiert wird.
Es ist nicht mehr meine Welt.
... ich fühle mich wohler in einer Runde von Menschen, die keinen Alk zum Lustigsein brauchen.

Ich kann natürlich auch nicht überall dem Alk aus dem Weg gehen, weder beim Einkaufen noch beim Tanken oder anderen üblichen Tätigkeiten.
Aber ich muss ihm auch nicht entgegengehen.
Ich betreibe in diesem Sinne also auch weiterhin Risikominmierung.
Den völlig zutreffenden Ausführungen von Sunshine schließe ich mich ausdrücklich an.

Ich brauche dem Stoff nicht hinterherlaufen. Warum auch?

Mit zunehmender Abstinenz wird er -von selten gewordenen leichten Anfällen von Suchtdruck mal abgesehen- immer unbedeutender sprich er interessiert mich überhaupt nicht mehr.

Gruß Carl Friedrich

Penta
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Beitrag von Penta » 24.06.2017, 07:07

Hallo Thalia,
Gerade von den länger Trockenen, die schon auf eigene Erfahrungen zurückblicken, würde mich interessieren, wie Ihr das konkret handhabt, und auch vor allem, was Ihr am Anfang offenbar richtig gemacht habt, so dass Ihr jetzt eben bereits länger als ein paar Monate trocken seid? Oder auch was ihr, im Nachhinein betrachtet, vielleicht „falsch“ gemacht habt.
bezogen auf das Ergebnis, dass ich heute immer noch sehr zufrieden trocken bin, habe ich offenbar alles richtig gemacht.
Darauf kommt es mir aber gar nicht an, sondern mir ist wichtig, dass ich heute zufrieden (trocken) bin.
Als ich deine Frage las, dachte ich darüber nach, was ich konkret richtig oder falsch gemacht haben könnte.
Ja, Risikominimierung betreibe ich heute auch noch. Allerdings ist sie für mich nichts Neues oder Gewöhnungsbedürftiges mehr.
Die Menschen in meiner Umgebung wissen, wie ich lebe und sind einfach mit dabei. Offenheit ist für mich einer der wichtigsten Punkte meiner Risikominimierung neben denen, die du auch anführst.
Ganz oft war für mich anfangs ganz schlichtweg der Gedanke Motivation, die Dinge anders zu machen als vorher, denn ich wusste, wie bisher konnte es für mich nicht weiter gehen.
Ich wusste nicht, was konkret bei mir funktionieren könnte. Ich probierte aus, was für mich passt, ohne dabei mit Alkohol (trinkenden Menschen) in Berührung zu kommen. Das eine oder andere passte und ist mir bis heute geblieben.
Heute erlebe ich mich an Orten, bei Aktivitäten und mit Menschen, bei denen niemand mich vor zehn Jahren hätte sehen können.
Ich wollte weg vom Leben in der Isolation in meinen vier Wänden und vom depressiven Lamentieren über die große Weltpolitik oder die "bösen" Anderen. Ich wusste also ziemlich genau, was ich nicht wollte.
Heute weiß ich, dass ich mich in der Natur wohlfühle, auf dem Rad, beim Wandern, mit Freunden bei Tee, in meinem Garten und auch beim Basteln an diesem und jenem...
Gerade vor einigen Tagen war ich auf einer großen Feier. Die erste dieser Art seit sieben Jahren. Mir fiel auf, dass es ganz unterschiedliches Publikum auf der Feier gab. Ich geriet, ohne großes Zutun, zu denen, die wenig bis gar nicht tranken. Andere sah ich zwar, begenete ihnen aber nur flüchtig.
Meine Truppe ging dann auch geschlossen, als es uns zu laut wurde. Sehr wahrscheinlich war der Alkoholpegel zu der Zeit bei anderen auch nicht unerheblich gestiegen.
Für mich wäre es eine Quälerei zu trainieren, in einer alkoholgeschwängerten Gesellschaft Zeit zu verbringen. Den Stress möchte ich mir nicht antun.
Was ich sagen will, ich lebe gern trocken. Es ist für mich heute, anders als zu Beginn meiner Trockenheit, keine große Anstrengung mein Rückfallrisiko zu minimieren. Ich tu es für meine Zufriedenheit, denn die gibt es für mich nur trocken. Das ist heute nicht anders, als zu Beginn meiner Trockenheit.

Viele Grüße,
Penta

Correns
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Beitrag von Correns » 24.06.2017, 13:49

Hallo Thalia,

meine Trinkpause dauert nun schon über sieben Jahre.
Und dies obwohl ich definitiv nicht alles richtig gemacht habe.

Im ersten Jahr dachte ich noch, dass viele Regeln für mich nicht gelten.
Im zweiten Jahr habe ich dann kapituliert und eingesehen,
dass es einen speziellen Correns-Weg in die Trockenheit nicht gibt.

Das alkoholfreie Zuhause hat mich vor Rückfällen bewahrt.
Wäre der Stoff in Reichweite gewesen, hätte ich zugriffen.
Da jedoch kein Alk da war, blieb immer genügend Zeit zum Nachdenken.

In der Anfangszeit waren die Alk-Abteilungen
in den Supermärkten ein gewisses Problem für mich.
Mittlerweile haben diese überhaupt keine Anziehungskraft mehr auf mich.
Das nicht-Konsumieren von Alk ist für mich etwas total Normales geworden.

Alk-Kneipen mit Happy Hour Tarifen habe ich
von Beginn an von meiner Liste gestrichen.
Heute wüsste ich nicht, was ich dort soll.

Restaurants besuche ich immer wieder.
Dass es dort Alk gibt, stört mich mittlerweile genau so wenig,
wie die Tatsache, dass es im Supermarkt Alk gibt.

Was etwas nervt sind ab und zu auftauchende Alk-Phantasien.
Vielleicht werde ich diese nie ganz los.

Der für mich nach wie vor wichtigste Baustein ist:
Ein alkoholfreies Zuhause.

Viele Grüße
Correns

Hans im Glück
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Beitrag von Hans im Glück » 24.06.2017, 15:24

Hallo Thalia,

Ich unterscheide im nachhinein eine Akutphase von ca. 1 Jahr von der Konsolidierungsphase.

In der Anfangszeit habe ich einen grossen Bogen um alles gemacht, was nach Alkohol aussieht. Ich habe weder Biergärten noch andere Lokale besucht, bin nicht mehr abends essen gegangen und habe meinen Haushalt entalkoholisiert.
Ohne gross drüber nachzudenken, habe ich einen maximalen Bruch mit alten Gewohnheiten durchgeführt.

In der zweiten Phase war ich dann langsam in der Lage, darüber nachzudenken, warum ich gesoffen habe und diese Erkenntnis auch anzunehmen.

Einerseits habe ich ganz viel über Alkohol gelesen und gelernt (für den Kopf), andererseits habe ich viel über mich nachgedacht (für mein Herz).

Daraus hat sich meine heutige Haltung entwickelt:

Es gibt Menschen, die trinken Alkohol (manche tun das im Übermaß), ich gehöre nicht mehr dazu.

Diese Haltung vertrete ich mir und anderen Menschen gegenüber eindeutig.

Liebe Grüße
Hans

Pellebär
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Beitrag von Pellebär » 24.06.2017, 15:26

Moin Thalia,

als ich nicht mehr trinken konnte, habe ich erst einmal nur nicht mehr getrunken. Verändert habe ich zunächst nichts. Allerdings habe ich mich zurückgezogen, hier im Forum gelesen, geschrieben, mich sortiert und mein Leben neu strukturiert. So habe ich Schritt für Schritt eine völlig neue Lebenseinstellung entwickelt. Suchtdruck kenne ich nicht. Eine schlimme gesundheitliche Krise habe ich ohne Gedanken an Alkohol überstanden.

Auf die Idee, mir etwas antrainieren zu wollen, um mit Alkohol leben zu können, wäre ich nie gekommen. Ich habe einfach gelebt, wie ich es wollte und konnte, bin gekommen und gegangen, wenn und wann ich wollte. Für mich hat nicht trinken nichts mit Stärke oder Training zu tun, für mich ist mein trockenes Leben Haltung. Mit dieser Haltung lebe ich jetzt fast 9 Jahre ein freies, selbstbestimmtes Leben, mit allen Höhen und Tiefen.

LG PB

sue05
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Beitrag von sue05 » 24.06.2017, 17:19

Hallo Thalia,

ich bin nun seit knapp 5 Jahren trocken. War von Anfang an hier im Forum und habe mich da natürlich auch mit den Grundbausteinen auseinander gesetzt.
Mein - für mich - wichtigster Grundsatz ist auch heute noch das alkoholfreie Zuhause! Es käme für mich auch nie in Frage, für Gäste Alkohol zu kaufen, auch nicht alkoholfreies Bier etc. Mein Zuhause ist komplett alkoholfrei und wird es auch immer bleiben. Das ist mein Rückzugsort, mein "sicherer Hafen".
In der ersten Zeit (so vielleicht 1-2 Jahre?) hab ich einen riesengroßen Bogen um alles gemacht, was irgendwie mit Alkohol zu tun hatte. Einfach, weil ich Angst hatte, dadurch Suchtdruck zu bekommen. Und auch, weil ich Alkohol einfach abstoßend empfand, seit ich nicht mehr getrunken hatte.

Heute gehe ich (nicht wahnsinnig häufig, aber doch ab und zu) in Restaurants - dass dort Alkohol getrunken wird, macht mir inzwischen nichts mehr. Anders sieht es bei klassischen "Sauf-Kneipen/Bars" aus - da gehe ich auch heute nicht hin.
Zu Veranstaltungen/Feiern, bei denen der Hauptzweck im Trinken liegt, gehe ich nicht - ist mir zu riskant und macht mir auch ganz einfach keinen Spaß...

Ich war dieses Jahr das erste Mal, seit ich trocken bin, wieder auf der Geschäfts-Weihnachtsfeier. Ich bin dann relativ früh gegangen, als es zu alkohollastig wurde. Solche Abende hatte ich in den 5 Jahren vielleicht 2-3 Mal (auch aufgrund einer gewissen beruflichen "Verpflichtung", für die ich einen für mich akzeptablen Kompromiss gefunden habe - indem ich nur zu wenigen gehe und dann nur so lange bleibe, wie es sich für mich angenehm anfühlt).

Ich fühle mich nach den 5 Jahren gefestigt genug, dass mir ein Bummel über den Weihnachtsmarkt z. B. nichts ausmacht - dennoch suche ich mir schon Unternehmungen/Freizeitaktivitäten aus, bei denen Alkohol keine (oder eine sehr geringe) Rolle spielt.
Alkohol ist überall präsent in unserer Gesellschaft und ich denke, es ist Quatsch, dem komplett aus dem Weg gehen zu wollen. Denn das ist, in meinen Augen, schlicht und einfach nicht möglich, es sei denn, ich würde mich zu Hause einschließen... (z. B. einkaufen muss ich ja und in einem Supermarkt gibt es nun mal Alkohol - also das einfach mal als Beispiel).

Durch meine Risikominimierung habe ich mittlerweile ein zufriedenes Leben, Alkohol gehört einfach nicht mehr dazu! Ich empfinde das auch in keinster Weise als Einschränkung, ganz im Gegenteil - erst durch die Trockenheit habe ich etwas erlangt, was ich als wirkliches "Leben" bezeichnen würde!!

Daher betreibe ich auch weiterhin meine Art der Risikominimierung - denn wieso sollte ich mich unnötigerweise Situationen aussetzen, die mir "gefährlich" werden könnten?

lg Sue

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