Fuzzi auf ausgetrampelten Pfaden

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
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Correns
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Beitrag von Correns » 30.09.2017, 09:23

Hallo Fuzzi,

was ist los?
Du schreibst schon einige Zeit nicht mehr.
Gerade wenn es nicht so optimal läuft,
wird der Austausch sehr wichtig.
Manchmal fehlen einem dann fast die Wort.
Aber Schreiben kann wirklich helfen.

Viele Grüße
Correns

FuzziJones
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Beitrag von FuzziJones » 01.10.2017, 12:16

Hallo Forum, Hallo Cadda und Correns,

ich bin noch da. :)

Alles gut soweit.
Die letzte Woche war recht gut gefüllt.
Musste einiges erledigen und sehe aktuell noch keine Ende in Sicht.
Neben der Beziehung gilt es einiges auf Arbeit gerade zu rücken.

Alkohol war kein Thema. Ich komme damit aktuell recht gut zurecht.
Ich habe da das Gefühl einen Hebel gefunden zu haben. Habe auch festgestellt, dass der mit Gewalt nicht umzulegen ist, sondern mit ganz viel Liebe und Aufmerksamkeit Stück für Stück zu bändigen ist.

Cadda, selbstverständlich nehme ich dich gern mit.
Allein klappt das ja alles nicht so gut.

Correns, was den Notfallkoffer betrifft bin ich mittlerweile der Meinung, dass alles was ich bisher darin hatte in mein alltägliches Bewusstsein gehört und nicht nur auf Abruf in Notfallsituationen.

Das Buch "Lieber schlau als blau" ist klasse. Genau das Richtige für mich.

Alkohol ist viel einfacher zu verstehen als die Damenwelt.

Grüße
Fuzzi

Cadda
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Beitrag von Cadda » 02.10.2017, 08:37

Schön, mal wieder von Dir zu lesen! Dass Du einen Hebel für Dich gefunden hast, das freut mich. Ich hoffe für Dich, dass es bald wieder etwas ruhiger bei Dir wird, in Sachen Arbeit und Beziehung.

Cadda
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Beitrag von Cadda » 07.10.2017, 08:23

Fuzzi, so geht das aber nicht :!: Mach Dich hier mal nicht so sehr aus dem Staub :-)
Arbeit hin oder her, Beziehungsstress hin oder her...
Du hast in Deinem Kopf so gute Denkweisen, lass Dich bitte nicht aus dem Konzept bringen dadurch, dass es bei Dir zur Zeit im Leben schwierig läuft. Ich hoffe wirklich, dass es Dir einigermaßen gut geht, trotz der Umstände und ich würde mich freuen, etwas von Dir zu lesen, ganz ehrlich! Ich bin Dir schließlich in den geschlossenen Bereich hinterher geschlichen, nun "darfst" Du Dich auch nicht verstecken :D

Nein ganz im Ernst: Das sollte kein Druck sein, den ich da mache (nur ein bisschen vielleicht :lol: ).
Wenn Du Zeit für Dich brauchst, momentan, dann ist das in Ordnung. Du musst ja auch keine Romane verfassen, wenn Dir nicht danach ist. Aber schreib doch mal kurz, ob alles in Ordnung ist soweit. Das würde mich sehr freuen.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!

FuzziJones
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Beitrag von FuzziJones » 29.10.2017, 18:30

Ich bin rückfällig!

Meine Lebensgefährtin hat mich hier lange „überwacht“
Recht hinterhältig..


Es gab nicht viel , aber es waren 4 Dinge die Alles Scheitern ließen.

4 Dinge

1. Alltag, wie z.B. regelmäßiges Mittagessen am Wochenende, gemeinsames Abendessen . Gemeinsame. Hausputz oder Garten
2. Kind früher ins Bett bringen.
3. Tochter in ihrem eigenen Zimmer schlafen lassen.
4. Einhaltung der Finanzierung des Alltags

Zu 1)
Es gibt keinen Alltag, keine Regeln. Alles wird immer wieder neu definiert und mit neuen Regeln, wenn man es denn Regeln nennen darf, hinterlegt. Je nach Situation und wie es der Mama gerade in den Kram passt. Selbst neue Verhaltensweisen des Kindes werden zu weilen als neue Regeln definiert; denen ist man „O-Ton Mama “ gegenüber machtlos. Ein Witz sicherlich, tzetze, wer erzieht hier wen?
Gegessen, also die Eltern, wird nur noch, wenn das Kind satt ist. Wie dumm!
Selbstverständlich wird das Essen bei Mama nicht vorgelebt. Die Mama isst nicht.
Wozu auch ? Kinder lernen ja autark!
Vorsicht Ironie.. die Mama versteht Ironie nicht.

Vorbildfunktionen werden nur dem Vater vorgeworfen.
Die aber grundsätzlich untergraben werden.
Wann dürfte der Vater mit Kind Welt entdecken?....
teilweise schon echt krank, was da für Sichtweiten von der Mama sichtbar werden..
Ich wollte selbst den Hausputz machen, doch stand es dem Windel wechseln im Weg.
Ich wollte sogar gern kochen und plötzlich standen mir Bio Kartoffelpüree und Bio Gemüse im Weg?

2)
Die Forderung nach zu Bett geh Zeiten würde sicherlich Regeln oder Voraussetzungen haben.
Weit gefehlt.. der Tag der Mama startet startet frühestens um 11:00 Uhr, wenn nicht andere Mamas zum Treffen gerufen haben und endet und 00:00 Uhr paßig zu den Arbeitszeiten des Vaters.
Vorsicht wieder Ironie.
Angeblich, aber nur angeblich wird dieser Alltag vom Kind vorgegeben. Mama scheint hier machtlos.
Auch der Tatsache, dass sie in ihrer Beziehung am Tag vorbei lebt...
Immer wieder scheint sie verwundert,..dass 00:09 Uhr kein Zeitpunkt ist, um den Alltag zu klären.
Anmerkung der Redaktion Punkt 1:
Gemeinsame Essen könnten hier als Plattform dienen.

3)
Freiraum. Oftmals scheint es sinnvoll zu sein, den Kopf frei zu bekommen.
Sich mal auf sich oder seinen Partner konzentrieren zu können.
Das wird nicht mehr zugelassen.
Sicherlich auch ein Punkt der auf Punkt 2 aufbaut.
Was nützt es wenn andere Paare damit klarkommen und die eigene Beziehung kaputt gemacht wird?
Dinge die die Mama nicht verstehen will.

4)
Hier sind nicht mehr viele Worte nötig.
Wer die Finanzen nicht im Griff hat, muss sich auch nicht wundern was die Welt für ihn bereit hält.
Der Witz ist , die Mama fängt Maslow von oben an .. die Zeit und Möglichkeit von unten zu beginnen wird dem Vater gar nicht erst gegeben.
Hier scheint das Motto:
Ich muss mit allen anderen mithalten.
Das ist die Gesellschaft !
Was könnten nur die anderen denken?!
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Maslows ... hierarchie

Ende.......

Ich spreche hier als gescheiterter Vater.
Der es nicht geschafft hat seiner Lebenspartnerschaft diese Dinge klarzumachen.

Stattdessen zahlt er für Alles , sie macht alles Mögliche damit ich selbst meine Tochter nicht mehr sehe....zum Teil nur aus Gnatz.

Emanzipation ist manchmal auch fehl am Platz..

Und,

ich habe meine Töchter verloren.

Glaubt ihr Mütter wirklich alles zu können?

Katrienchen
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Beitrag von Katrienchen » 30.10.2017, 10:56

steinigt mich, aber für mich klingt das grade, als wäre sie an allem Schuld :shock:
sei mir nicht böse, aber sie kann noch so böse, fies und gemein sein, sie kann dich nicht zum trinken zwingen, dafür bist Du allein verantwortlich.

wäre ich in deiner Situation würde ich zu meinem eigenen Wohl erstmal den Kontakt komplett abbrechen.
Den Kontakt zu deinen Kindern kann sie dir nicht verbieten, es sei denn du würdest ihnen schaden, aber da hast du ja nichts zu befürchten, oder? ;)

Was ich damit sagen will: es ist immer leichter die Schuld bei anderen zu suchen, als mal in den Spiegel zu blicken, aber bringt uns das weiter im Leben?

GLG...Dat Katrienchen

Cadda
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Beitrag von Cadda » 30.10.2017, 11:02

Guten Morgen.

Dass Du rückfällig geworden bist, hätte ich geahnt, weil Du so lange nichts geschrieben hast. Bist Du jetzt wieder nüchtern? Das ist ja Voraussetzung dafür, hier zu sein.

Deine Sorgen mit Deiner Lebensgefährtin kann ich nachvollziehen. Sicherlich solltest Du diese Probleme langfristig gesehen auch dringend lösen.

Dein oberstes Ziel sollte jedoch sein, dass Du nüchtern bleibst. Nur so lassen sich alle anderen Probleme vernünftig lösen.

Du hast mit nur einem Satz das Alkoholproblem erwähnt, nämlich, dass Du rückfällig geworden bist. Danach folgen lange Auflistungen von Sorgen. Diese Sorgen sind nicht unwichtig. Aber viel, viel unwichtiger, als das Alkoholproblem.

DU bist erstmal wichtig, dann alles andere!

Du hast immer so viele Pläne im Kopf, durchdenkst alles!
Leg das auf die Warteliste und kümmere Dich erstmal um DICH.

Es würde mich ehrlich freuen, weiter hier von Dir zu lesen. Nüchtern und hoffentlich optimistisch.

Hull
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Beitrag von Hull » 30.10.2017, 17:13

Auch wenn du es selbst sicherlich weißt: diese Vier-Punkte-Anklage ist doch nicht der wahre Grund, weshalb du rückfällig geworden bist.

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