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Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
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MieLa
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von MieLa » 31.05.2018, 21:39

Hallo Cadda,

wie schön, dass es dir gut geht! Du liest dich gut ... so nüchtern und FREI :lol:

Das trockene Leben ist wie ein Geschenk. "Plötzlich" bieten sich so viele Möglichkeiten, das eigene Leben zu gestalten, statt unter dem Alkoholschleier vor sich hin zu wurschteln. "Es lohnt sich soooo sehr!!" Genau!

Alles Gute,
MieLa

Cadda
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Cadda » 06.08.2018, 15:42

Hallo ihr Lieben,

die Zeit rennt. Nächsten Monat bin ich ein Jahr trocken. Es kommt mir viel kürzer vor. Ich bin immer noch so froh darüber, dass ich ganz oft daran denke, WIE glücklich ich eigentlich dadurch bin. Die Momente, in denen ich gern etwas trinken würde, sind viel seltener geworden. Ich kann sie inzwischen direkt benennen. Also am Anfang hatte ich dauernd Situationen. Da brauchte ich nur irgendwo vorbei gehen und jemanden etwas trinken sehen und schon war ich neidisch, dass ich nicht normal trinken kann. Inzwischen sehe ich das gar nicht mehr so. Ab und zu ja, aber nicht jedes Mal. Ich achte einfach nicht mehr so darauf. Es ist selten, dass ich bewusst wahr nehme, dass sich gerade ein Gefühl einschleicht, wo ich gern etwas trinken würde. Ich gehe dann auch nicht die Wände hoch, sondern ich nehme das Gefühl wahr und denke mir einfach nur "Nein." Am Anfang hab ich den Gedanken ja immer zu Ende gedacht. Was passiert, wenn ich DAS jetzt trinke. Wie geht es weiter. Das hat mir SEHR geholfen. Ich kann es nur immer wiederholen. Es hat mir wirklich wunderbar über die ersten Monate geholfen. Manchmal mache ich das sogar jetzt noch. Wenn der Gedanke nicht sofort durch mein "NEIN" wieder verschwindet, wende ich die Methode noch an. Aber in der Regel reicht das klare "Nein" in meinem Kopf und ich denke an etwas anderes.

Es entwickelt sich alles sehr positiv. Ich werde im geschlossenen Bereich noch etwas näher darüber berichten. Ich bin einfach nur glücklich darüber, dass ich es geschafft habe. Denn das ist etwas, wo ich mir absolut sicher bin. Ich hab es geschafft, daran zweifele ich nicht und das ist ein sicheres Gefühl.

Liebe Grüße

Cadda

Correns
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Correns » 08.08.2018, 09:59

Cadda hat geschrieben:
06.08.2018, 15:42
...Ich hab es geschafft, daran zweifele ich nicht und das ist ein sicheres Gefühl...
Hallo Cadda,

Deine optimistische Haltung gefällt mir.
Es ist generell immer ein schönes Gefühl, wenn es jemand geschafft hat.

Käme das obige Zitat von mir, würde ich ein Wort daran ändern.
Statt "sicheres" würde ich "gutes" schreiben.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass wir Trockenen niemals sicher sein werden.
Dazu gibt es zu viele Beispiel von Langzeittrockenen, die plötzlich wieder voll dabei sind.

Aber das braucht Deinen Optimismus nicht zu beeinträchtigen.
Ich wünsche Dir weiterhin einen guten Weg.

Viele Grüße
Correns

Hull
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Hull » 08.08.2018, 13:56

Correns hat geschrieben:
08.08.2018, 09:59
Cadda hat geschrieben:
06.08.2018, 15:42
...Ich hab es geschafft, daran zweifele ich nicht und das ist ein sicheres Gefühl...
Hallo Cadda,

Deine optimistische Haltung gefällt mir.
Es ist generell immer ein schönes Gefühl, wenn es jemand geschafft hat.

Käme das obige Zitat von mir, würde ich ein Wort daran ändern.
Statt "sicheres" würde ich "gutes" schreiben.
Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass wir Trockenen niemals sicher sein werden.
Dazu gibt es zu viele Beispiel von Langzeittrockenen, die plötzlich wieder voll dabei sind.

Aber das braucht Deinen Optimismus nicht zu beeinträchtigen.
Ich wünsche Dir weiterhin einen guten Weg.

Viele Grüße
Correns
Hallo,

warum soll es nicht "sicher" möglich sein? Wenn ich dir nun sagen würde, dass ich mir sicher bin, niemals mehr zu trinken, in xx Jahren sterbe und Recht behalte; würde dies dann etwas an deiner Einstellung ändern?

Grüße

Cadda
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Cadda » 09.08.2018, 13:56

Danke Correns für Deine netten Worte. Ja ich bleibe optimistisch :-)

Correns und Hull,
ja, es ist so, dass ich mir sicher bin, nicht mehr zu trinken. Nur weil ich mich sicher fühle, bedeutet es jedoch nicht, dass ich es ausschließen kann. Ich habe beim Schreiben gar nicht groß darüber nachgedacht und das war in dem Moment einfach mein Gefühl. Es bedeutet jedoch nicht, dass ich mich zurücklehne. Ich weiß, dass ich immer am Ball bleiben muss. Ich bin generell ein Mensch, der immer auch auf das Schlechte vorbereitet ist. Ich bin skeptisch, umsichtig, vorsichtig und immer auf der Hut. Es soll bei mir also was heißen, wenn ich mich sicher fühle. Ich fühle mich sicher, aber nicht ZU sicher, um mich gerade dadurch in Gefahr zu bringen.

Cadda
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Cadda » 04.09.2018, 07:43

Guten Morgen,
heute habe ich es rum, das Jahr. Es ist in der letzten Zeit einiges los gewesen bei mir, was ich gern noch berichten würde. Ich hab ja immer mal hier geschrieben, allerdings in der letzten Zeit über mein Handy und das ist sehr nervig. Jetzt hab ich mir mal die Zeit genommen und den PC hochgefahren :-)

Es standen bei mir einige Dinge an. Im geschlossenen Bereich habe ich schon darüber berichtet, ich habe einen neuen Job. Ich war gar nicht so unzufrieden in meinem alten Job, aber die Voraussetzungen sind jetzt einfach noch viel besser für mich. Lange hab ich mit dem Job schon geliebäugelt, also mit dem anderen Betrieb, aber zu der Zeit, wo ich noch getrunken habe, hätte ich es gar nicht probieren brauchen. Hab mich eh nicht getraut und die Motivation hätte ich gar nicht aufbringen können. Nun, vor ein paar Wochen, hab ich mich getraut. Und vor allem: Ich hab es MIR auch ZUgetraut. Also habe ich mich beworben, das Gespräch lief absolut gut und es hat geklappt. Das habe ich definitiv meiner Trockenheit (jetzt nach einem Jahr nenne ich es einfach mal schon so, denn ich fühle mich irgendwie trocken) zu verdanken.

Dann lag einiges an. Mein Sohn hatte Geburtstag. War irgendwie anders von der Stimmung her, als im Winter dem Geburtstag meines anderen Kindes. Da waren wir drinnen, abends nach dem KINDERgeburtstag im kleinen, erwachsenen Kreis bei mir in der Wohnung und ich habe keinen Alkohol auf den Tisch gestellt. Hat auch keiner danach gefragt. Da waren alle so froh über meinen Entschluss und unsicher. Im Laufe der Zeit haben meine Leute aber mitbekommen, dass ich auch zu einigen Veranstaltungen oder Geburtstagen gegangen bin, wo es Alkohol gab.
So kam es auf dem jetzigen Geburtstag, wo wir alle draussen waren und diesmal hatten mehrere Erwachsene abends Zeit aus der Familie, dass mein Schwager, der ebenfalls auf dem Grundstück wohnt, auf dem ich wohne, sich mit seinem Feierabendbier mit an den Tisch setzte. Fand ich auch echt nicht schlimm, ist mir zu dem Zeitpunkt nicht mal aufgefallen, dass da zwischen den ganzen Getränken noch eine Flasche Bier stand, da ich eh die ganze Zeit am hin- und herlaufen war, weil es gerade Abendbrot geben sollte.
Mein Schwager hat sich im Nachhinein nichts dabei gedacht. Aber dadurch, dass die Flasche Bier da nun auf dem Tisch stand, dachte eine andere Verwandte natürlich, das Bier hätte ich mit im Angebot gehabt. Sie selbst fragte dann "Hast Du für mich auch zufällig ein alkoholfreies Bier?" (sie war Fahrer und trinkt auch sonst immer gern alkfrei). Ich hab sonst auch für das Paar, das immer gern alkfrei trinkt, oftmals alkoholfreies Bier da gehabt. Diesmal nicht, da ich ja generell solche Getränke nicht besorgt hatte. Ich hab dann geantwortet, "Sorry, aber ich hab überhaupt gar kein Bier besorgt, weder mit- noch ohne Alkohol." Hab dann gesagt, dass es mich nicht stört, wenn jemand Alkohol trinkt, aber dann müsse er sich das schon selbst mitbringen, denn ich hab nichts besorgt". Sie hat auch sofort reagiert, indem sie sagte "Neeeeee, überhaupt kein Ding, ich trink auch Brause, ist doch klar. Ich hab auch nur gefragt, weil hier gerade ein Bier steht".

Normalerweise war es auch immer so, dass auf den Geburtstagen meiner Kinder immer mein Ex-Mann das Bier besorgt hat und ich den Rest. Er hat diesmal aber bewusst kein Bier gekauft aufgrund dessen, dass ich nichts mehr trinke. Letztendlich hat dann diese blöde Flasche überhaupt erst das Thema auf den Tisch gebracht (im wahrsten Sinne des Wortes) und ich fand es dann irgendwie doof, nichts da zu haben, weil ich sonst ja auch mit daneben sitze, wenn andere was trinken. Nicht immer, wenn mir nicht danach ist, fahre ich nicht weg oder gehe früh nach Hause, aber oft hab ich auch tatsächlich überhaupt kein Problem damit. Kein Wunder also, dass irgendwie keine klare Linie drin war. Ich sagte dann zu meinem Ex-Mann "ach ***, ich hätte mal doch etwas besorgen sollen oder Du". Daraufhin fühlte der sich wiederum verpflichtet und hat dann von einem Familienmitglied, was ebenfalls in dem großen Haus wohnt, eine Flasche Wein geholt. Aber wie gesagt auch nur, weil ich gesagt habe, dass ich es gerade doch blöd finde, dass nichts da ist.

Ihr merkt an meinem Geschreibe, dass meine eigene Unsicherheit und mein eigenes Verhalten dazu geführt haben. Hätte ich ganz klar gesagt "Hier gibt es nur alkfrei, wäre nicht eine Person dabei gewesen, die Unverständnis gehabt hätte". Normalerweise sage ich, seit dem ich nichts mehr trinke, immer ganz klar, was ich möchte und was nicht. Aber da ich bei diesem Thema selbst unsicher war/bin, ist es so wackelig vor sich hingelaufen. Inzwischen hab ich mich aber entschieden, wie ich es zukünftig handhabe, aber dazu später mehr.

Nun war es dann auch noch so, dass ich selbst auch Geburtstag hatte und dann auch noch ein runder Geburtstag. Ich habe früher immer meine Geburtstage gefeiert, in den letzten Jahren nicht. Da bin ich meist mit meinem Ex-Partner abgehauen. Ich hab aber immer gesagt, wenn ich 40 werde, dann feiere ich groß. Ich habe die letzten Monate immer mal überlegt, ob ich das absage. Ich muss dazu sagen, dass für mich nicht in Frage gekommen wäre, meinen Geburtstag groß zu feiern und überhaupt keinen Alkohol anzubieten. Ich weiß, dass hier jetzt sicherlich sehr viele das absolut nicht verstehen können. Denn natürlich kann man auch seinen Geburtstag ohne Alkohol feiern und ich weiß sogar, dass meine Leute, die mir wichtig sind, das völlig akzeptiert hätten. Aber ich habe wirklich einen großen Freundes- und Bekanntenkreis und ich sehe es trotz meiner Krankheit immer noch so, dass die Menschen trotzdem Alkohol trinken können. Nur weil ich keinen mehr trinke, bedeutet das nicht, dass sie in meiner Anwesenheit nichts trinken dürfen. Das widerspricht sich mit dem "nicht-kaufen von Getränken auf dem Kindergeburtstag", das weiß ich. Aber es war für mich irgendwie auch ein Unterschied. Ein normaler Geburtstag mit der Familie oder eine große Feier im Carport mit Musik und großem Buffet.

Nun ja, ich habe lange darüber nachgedacht und weiß, dass es unterschiedliche Meinungen dazu geben wird, aber meine Entscheidung ist jedenfalls so ausgefallen, dass ich an meinem 40 Geb. Alkohol anbiete und zukünftig, auf normalen Geburtstagen, die bei mir zu Hause stattfinden, nicht. Genau so werde ich das auch meinen Leuten sagen und ich hab auch schon damit angefangen, damit es auf dem nächsten Geburtstag von mir oder meinen Kindern keine Missverständnisse mehr gibt.

Seit dem ich nichts mehr trinke, gibt es in meiner Wohnung keinen Alkohol und ich möchte auch nicht, dass in meiner Wohnung getrunken wird. (Auf dem Kindergeburtstag, von dem ich berichtet habe, saßen wir im familiären Gemeinschaftsgarten).

Meine Geburtstagsfeier war letztendlich total schön und ich bin froh, dass ich mich entschieden habe, zu feiern und nicht abzuhauen. Ich habe so viele Komplimente bekommen und so viele tolle Worte in Geburtstagskarten. Ich hab sonst nie solche Sätze gelesen, wie "ich bin so stolz auf Dich" und ich habe an dem Tag beim Gratulieren öfter mal den Satz gehört "Bleib so, wie Du bist". Hab ich sonst nicht gehört, obwohl mich vorher meine Leute auch lieb hatten. Sie haben mir sonst auch gesagt, dass sie mich lieb haben und mir ebenfalls von Herzen gratuliert. Aber dieses "Bleib so, wie Du bist" ist noch einmal etwas ganz anderes.

Es war ein richtig schöner Abend, aber ich bin nun auch froh, dass wieder der Alltag einkehrt. Ist ja doch immer eine Menge zu erledigen, wenn man alles selbst aufbaut und abbaut/aufräumt usw. Aber ich hatte viel Hilfe und es hat auch total Spaß gemacht im Vorwege und hinterher.Alle Die Getränke habe ich gemeinsam mit meiner besten Freundin, kurz vor der Feier geholt und danach auch direkt wieder weg. War alles auf Kommission. Alle angebrochenen Flaschen, die nicht zurückgenommen wurden, hab ich direkt verschenkt.

Mir wurde im Vorwege immer wieder gesagt, dass ich ja auch einfach abhauen könne, damit ich nicht feiern "muss". Aber das war einfach nicht das, was ich wollte. Aber allein das Gefühl, dass ich das nicht für meine Leute, sondern für MICH gemacht habe, war schön. Ich habe schon öfter mal gehört, dass von Anderen aus dem Umfeld auch irgendwie eine Erwartungshaltung da ist. Das war hier nicht. Der Zusammenhalt ist einfach da in der Familie und mit den Freunden. Ich fühle mich ernst genommen, dadurch, dass ich immer wieder gemerkt- und auch gesagt bekommen habe,dass es MEINE Entscheidung ist, ob- und wie ich feiere. Meine Leute hätten jede Entscheidung akzeptiert, das hab ich ganz deutlich gemerkt.

Das war jetzt sehr lang, aber ich wollte einfach mal berichten, was in mir vorging. Und an dieser Stelle einmal sagen, dass man wirklich in SICH hinein hören muss. Wenn man das Gefühl hat, dass man das einfach NICHT möchte, dann muss man auch nicht Geburtstag feiern. Und wenn da irgendjemand ein Problem hat, dass man keinen Alkohol hinstellt (so wie ich auf dem Kindergeburtstag), dann hat er einfach Pech gehabt. Und man sollte auch immer auf sein Gefühl hören. Ich hab von Anfang an gesagt "Wenn ich es in den Kopf bekomme und merke, dass ich das doch nicht möchte, dann mach ich das auch nicht". Notfalls hätte ich auch an dem Tag noch gesagt, dass mir nicht danach ist und fertig. Aber ich fühle mich seit Wochen schon so, dass es in Ordnung geht. Ganz am Anfang hätte ich das allerdings wahrscheinlich nicht gemacht, ich weiß es nicht.

Ich zehre jedenfalls noch total von dem Tag. Und nun starte ich ganz motiviert in das zweite, freie Jahr :-)

Thalia1913
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Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Thalia1913 » 04.09.2018, 07:54

Hi Cadda,

auch hier noch herzlichen Glückwunsch nachträglich, und danke, dass du deine Gedanken, Zweifel, Sicherheiten, Unsicherheiten und deine Freude hier mitgeteilt hast.

Viele Grüße
Thalia

Carl Friedrich
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Registriert: 06.07.2015, 22:47

Re: Hintertürchen geschlossen... Auf gehts nach vorne!

Beitrag von Carl Friedrich » 04.09.2018, 16:19

Hallo Cadda!

Glückwunsch zum ersten alkoholfreien Jahr.

Rückblickend ist m.E. das erste Jahr am schwierigsten, da man in den ersten Monaten noch etwas unsicher und tapsig unterwegs ist. So ging es jedenfalls mir. Alle Herausforderungen und Versuchungen des laufenden Jahres erlebt man erstmalig mit klarem Kopf. Auch das Suchtgedächtnis meldet sich regelmäßig und nervt.

Mit der Zeit schleift sich jedoch die Abstinenz ein. Von den Erfahrungen und auch Fehlern des ersten Jahres habe ich viel gelernt.

Weiter so.

Gruß
Carl Friedrich

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