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Ein ständiges auf und ab

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
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Hope24
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Hope24 » 08.12.2018, 19:45

Missnoalk hat geschrieben:
08.12.2018, 17:42
Ich hab es vermasselt. Ich geh jetzt schlafen. Ich weiss nicht ob das jemand versteht.
Hallo.

Vermasselt hast du es erst, wenn du nun wieder in alte Muster zurück fällst und wieder säufst. Tust du das nicht, ist es lediglich ein Schritt zurück. Oder ein Ausrutscher. Beides nicht schön, aber nur du alleine kannst nun das Ruder wieder rumreißen und weiter deinen trockenen Weg gehen. Das schlechte Gefühl, dass du nun hast, präge es dir ein und falls du wieder daran denken solltest zum Glas zu greifen rufst du dir genau das in Erinnerung.

Alles Gute für deinen weiteren Weg.

Liebe Grüße Hope

Cadda
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Cadda » 09.12.2018, 07:04

Guten Morgen,

so, wie Du die Sache beschreibst, trifft bei Dir der hier oft genannte Satz „Nur nichts trinken reicht nicht“ zu. Du beschreibst, dass etwas, was Du tun „musstest“ dazu geführt hat, dass Du zum Glas gegriffen hast. Ich denke, Du solltest Lösungen finden, erwas zu verändern, damit Du nicht mehr in diese Situationen gerätst.

Dass es sich „nur“ um ein Glas gehandelt hat, finde ich nicht weniger gefährlich. Denn gerade DAS kann einen ja schnell mal glauben lassen, dass ab und zu dieses eine Glas ja nicht schlimm sein kann. Und dann steigert sich das und man ist wieder mittendrin.

Gut, dass Du Dich hier mitgeteilt hast!!!

Wie kannst Du solche Situationen, wo Du das Glas trinken „musst“, vermeiden?
Änderungen müssen her.

Feldmaus75
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Feldmaus75 » 09.12.2018, 22:28

Hallo Missnoalk,

wie geht es dir...?

Sunshine_33
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Sunshine_33 » 10.12.2018, 13:00

Hallo Missnoalk,

Jetzt wieder ohne Alk? Oder ist der Rückfall weiter fortgeschritten?
Wie geht es Dir, wo bist Du? Bitte melde Dich hier, denn das hier ist ja Deine SHG, nicht wahr?
Ich hatte einen rueckfall.
Gut, das Du den Sachverhalt klar beim Namen nennst und nicht von einem "Vorfall" sprichst,
aus dem dann demnächst ein "Vorfällchen" wird...
Denn ich befürchte, derartige Verharmlosungen führen über kurz oder lang direkt wieder in den Suff.
Unser Suchtgedächtnis führt mitunter ein Eigenleben, was sehr unerfreulich sein oder werden kann.

Für mich ist ein Rückfall ganz klar ein Rückfall, denn ich bevorzuge Klartext.
Das bedeutet jetzt aber nicht, das ich mit Dir schimpfen werde oder Dich runterputze, denn damit ist Dir auch nicht geholfen.
Bei jemanden, der schon am Boden liegt, tritt man bekanntlich nicht noch nach.

Aber es bedeutet auch, das irgendwas komplett schief gelaufen ist, und das sollte man schleunigst analysieren und seine
Schlüsse daraus ziehen und Vorkehrungen treffen, das es einen nicht wieder so erwischen kann.
Sehr hilfreich ist übrigens ganz besonders am Beginn der Abstinenz die konsequente Umsetzung unserer Grundbausteine hier.
Und da würde ich auch den dringenden Rat geben, da nix dran aufzuweichen aus Bequemlichkeitsgründen oder weil
man "nicht anders könnte".
Man kann nämlich fast alles, wenn man es nur will !
Trocken werden ist anfangs ganz sicher kein Spaziergang, später wird der Weg aber immer leichter, bei mir war das jedenfalls so.
Heute merke ich meine Krankheit gar nicht mehr, aber ich weiß zu 100%, das sie da ist und auch immer da sein wird.
Aber für mich ist es einfach und leicht, damit zu leben, meine Krankheit beinträchtigt mich in keinster Weise und trocken habe
ich im Grunde ein Leben wie jeder andere NIchtbetroffene auch.

Ich möchte das nur mal so erwähnen, um unserer Krankheit den Schrecken zu nehmen, in der Form, das man nun lebenslang einen
extrem steinigen Weg zu gehen hätte.
Am Anfang ist der mitunter steinig, aber er wird mit der Zeit immer schöner und einfacher zu gehen.
Und sehr oft wächst man auch an diesem Weg und kann Entwicklungen machen, die man vorher nicht für möglich hielt.
So viel mal aus meiner Erfahrung dazu. :wink:

Also Missnoalk, komm zurück, schreibe was vorgefallen ist (hört sich ja bisher eher mysteriös an) und analysiere mit uns zusammen,
was schief gelaufen ist, wie es zu diesem Rückfall kommen konnte.
Ein Rückfall ist nicht das Ende des Weges und auch nicht der Untergang der Welt.
Aber er sollte auch keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.

LG Sunshine

Carl Friedrich
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Carl Friedrich » 10.12.2018, 16:10

Missnoalk hat geschrieben:
08.12.2018, 16:22
Ich hatte einen rueckfall.
Ich bräuchte Geld. Sehr dringend. Was ich gemacht hab spielt keine Rolle. Ich hab es gemacht. Es war anstrengend. Ich hab einen kurzen getrunken und viel Geld bekommen. Es war ein Fehler aber ich hab das Geld was ich brauche. Sehr kompliziert alles. Es geht mir schlecht.
Hallo!

Es laufen also im Umfeld von M. Personen herum, die nichts besseres im Sinn haben, als Geld dafür zu zahlen, dass M. einen "Kurzen"=Schnaps trinkt.

Einfach nur sonderbar.


Gruß
Carl Friedrich

Cadda
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Cadda » 10.12.2018, 16:49

Carl Friedrich hat geschrieben:
10.12.2018, 16:10

Es laufen also im Umfeld von M. Personen herum, die nichts besseres im Sinn haben, als Geld dafür zu zahlen, dass M. einen "Kurzen"=Schnaps trinkt.

Einfach nur sonderbar.

Ich habe da andere Vorstellungen. Manche Dinge lassen sich mit Alkohol „besser ertragen“, wenn man süchtig ist.

Aber liebe Missnoalk, Du musst da ja gar nicht ins Detail gehen. Wichtig finde ich, dass Du nun schnell wieder zurück auf den richtigen Weg kommst.

Missnoalk
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Re: Ein ständiges auf und ab

Beitrag von Missnoalk » 10.12.2018, 19:27

So ich bin wieder etwas geerdet. Hab das ganze in der SGH besprochen.

Was die genauen Umstände angeht kann und will ich hier gar nicht ins Detail gehen.
Ich könnte es mit betreffender Person klären und das ist schonmal gut.

Wenn/Sobald moeglich werde ich diese spezielle Baustelle angehen aber manche Dinge im Leben sind nunmal nicht immer sofort zu ändern.

Ansonsten tu ich alles mögliche, damit ich es nicht nochmal mache.

Jetzt zB geh ich zum Strickkurs.

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