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COabhängig und das "Leben für sich" ist das möglich?

Hilfe für Co-Abhängige, Partner und Angehörige von Alkoholikern bei der Coabhängigkeit

Moderator: Moderatoren

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Barthell
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Re: COabhängig und das "Leben für sich" ist das möglich?

Beitrag von Barthell » 24.06.2019, 18:49

Ab nem gewissen Punkt springt einem der Alk zwar nicht in den Hals, aber man hat keine Kontrolle mehr, da ist keine wirkliche Entscheidung mehr (zumindest bei mir) sondern 'es ist einfach' es gibt einfach keine Alternative die man sehen will.
Warum auch 'es läuft ja'... Das macht es eben zur Krankheit und nicht zur Willensschwäche, schwer zu erklären wenn man selbst nicht betroffen ist.

Ich finde die Suchtfiebel als Buch ganz gut es im Ansatz zu verstehen, das Bild mit den gleisen, dem Tunnel und der Abnutzung

Stern 67
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Re: COabhängig und das "Leben für sich" ist das möglich?

Beitrag von Stern 67 » 26.06.2019, 22:41

Danke Dir! und guten abend alle zusammen.
Habe das Buch die Suchtfibel gekauft,
möchte mehr verstehen, nicht um ihn ( meinen EX) zu verändern oder verändern können, wollen...
sondern um es NICHT MEHR ZU WOLLEN.
Habe auch in anderen Forenbereichen gelesen.
Vor allem bei EKA. Was habe ich meinen Kinder alles ersparren können, hätte ich mich
konsequent verhalten können.
Und WOW großen Respekt für die, die es geschafft haben, ob als CO oder als Alkoholiker. Wie viel ich an mir arbeiten muss, um frei zu werden, macht mir etwas Angst, oder eher Sorgen, es nicht zu schaffen.
LG
Stern

lütte69
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Re: COabhängig und das "Leben für sich" ist das möglich?

Beitrag von lütte69 » 27.06.2019, 08:50

Hallo Stern,
Wie viel ich an mir arbeiten muss, um frei zu werden, macht mir etwas Angst, oder eher Sorgen, es nicht zu schaffen.
Auch Du kannst/wirst es schaffen, in Deinem Tempo, auf Deine Art und Weise. Es geht in vielen kleinen Schritten oft vorwärts und manchmal ein bisschen zurück. Das gehört eben dazu. Du darfst dich nur nicht entmutigen lassen und solltest gaaaanz viel Geduld mit dir haben.

sonnige Grüße
Lütte

Stern 67
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Re: COabhängig und das "Leben für sich" ist das möglich?

Beitrag von Stern 67 » 30.06.2019, 15:16

Hallo zusammen,
es ist Sommer, die Zeit wo mich sooo viel triggert. das Vermissen bei Abenden im Garten und allen Unternehmungen und Plänen mit den Kindern ist fast unerträglich.
Nächte Woche ist der Geburtstag von dritten Sohn ... und am Samstag der Abiball...
ich kämfe mit mir so stark, um nicht kontakt aufzunehmen, was will ich? einladen? diese ereignisse zusammen erleben, teilen? und dann? Ich mache es nicht, aber das Kämpfen mit mir raubt mir die ganze energie....
nur weiter atmen... und machen und tun....
fahre die Tochter abholen... die kommt von der Klassenfahrt zurück.
LG und schöne Zeit an alle....

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