Der berühmte Tritt in den Allerwertesten

Hilfe bei Alkohol von Alkoholikern für Alkoholiker. Rückfall - und Neuanfang, Suchthilfe, Leben ohne Alkohol, Alkoholismus und Alkoholkrankheit
Schneemann

Der berühmte Tritt in den Allerwertesten

Beitrag von Schneemann » 11.05.2007, 12:08

Hallo zusammen,

ja manchmal brauche ich den (siehe oben).
Kalter Entzug: Nachträgl. Abklärung in Suchtambulanz: in Ordnung.Dies auf dringendes Anraten hier im Forum.
Heute Hausarzt, erster Besuch wg. Alkohol:

Krankengeschichte aufgerollt. Die 3 cm-Akte wäre ohne Alkohol sicherlich viel schmäler. Darin waren wir uns einig. Viele Überweisungen wären OHNE sicherlich unnötig gewesen.
Mein erster Termin beim neuen / jetzigen Hausarzt war im Jahre 2000.
Damals Schilddrüse (ist abgeklärt), meine Symptome Herzjagen, "Übelkeitsgefühl".Das "Übelkeitsgefühl" kam vom Alk. Das Herzjagen vom besonderen beruflichen Stress, schwierigste Prüfungen in Weiterbildung zum qualifizierten Netzwerkadministrator. Oder auch wegen dem langjährigen Dauerkonsum, den ich "damals" noch nicht sooo relevant empfand ?
Ich weiss es nicht, kann nur vermuten. So, der Facharzt (Psychiatrie) ist bis Ende Juli komplett ausgebucht. In akuten Notfällen kann ich jedoch immer dort hin oder zur Vertretung. Kommenden Dienstag habe ich quasi einen Sondertermin. Akte liegt bereits vor. Wir machen jetzt Ursachenbekämpfung Depression/Ängstlichkeit, wobei die Komponente A. fehlen wird.
Bin gespannt. Es gibt 15 Min Gespräch, die Frage nach ambulanten Möglichkeiten jeglicher Art wird kommen. Ich habe das Glück hier 3, 4 oder mehr gute Kliniken in der Gegend zu haben. Stationär jedoch, ich bleibe dabei, lehne ich ab und möchte ich nicht begründen.

So, Vorgehensweise. Vorübergehend Medikament Dox... (Antidepressivum) abends. Ich habe es schon mal verschrieben
bekommen, hatte aber damals eine MIXTUR mit Alkohol erstellt.

Ach ja, geschämt habe ich mich heute in keinster Weise.
Es kam die nüchterne und freundliche Bemerkung "Da zeigen Sie Selbstverantwortung". Ich sehe meinen Hausarzt spätestens wieder bei notwendigen Nachimpfungen im Juni dieses Jahres. Wir haben alles Wichtige abgeklärt. Alle Werte waren in Ordnung bis auf Diglyceride (Fettsäuren) schon zum Zeitpunkt des schweren Trinkens. Achtung:Das soll jetzt nur für mich eine Entwarnung sein ! Ohne A. sind meine Blutbildwerte mit Sicherheit noch besser. Mein Hausarzt kann mir Sport empfohlen, als Möglichkeit einer gesunden Austauschkomponente.

Spedi

Beitrag von Spedi » 11.05.2007, 12:16

Servus Schneemann,

alles akzeptiert. Eine Frage hätte ich noch. Wenn Du schreibst
...lehne ich ab und möchte ich nicht begründen.
wie möchtest Du dann in einem Selbsthilfeforum ein entsprechendes Feedback erhalten? Wie soll hier Hilfe zur Selbst-Hilfe geleistet werden können?

Für mich heisst dieser Satz ganz klar: "ich zieh mein Ding so durch wie ich will, was ihr denkt ist mir egal".

Ich akzeptiere das, und viele andere hier im Forum auch - mit der Konsequenz, mich aus Deinen Threads komplett rauszuhalten. Ich will ja schließlich niemand belästigen.

LG und viel Spaß

Spedi

Schneemann

Erfreulich statt frustrierend

Beitrag von Schneemann » 11.05.2007, 12:17

Fällt mir noch ein: Ich war eben noch der Ansicht, ich müsste einen teuren Autoschaden selbst zahlen (sah schon wieder Geld "wegschwimmen").
Muss ich doch nicht, da vertraglich abgedeckt. Aus dem vermeintlichen Frust / Ratlosigkeit wurde sogar noch eine Ersparnis von 100 EUR pro Halbjahr. Ja, lesen müsste man können und kommunizieren - hilft.
Ein Blick in die Unterlagen, ein Anruf.
So, der Vormittag ist jetzt gut gelaufen. Plane jetzt mal den Rest des Tages. Ist halt so, mal mache ich grosse Schritte, mal kleine.
Beispiel: habe keine Ahnung, was ich wann wo heute zu Mittag esse.

Grüsse vom Schneemann (schwitz, ,also wenn das mit dem Klima"wandel" so weiter geht ...) und ein hoffentlich sonniges Wochenende. Heute abend schnei ich wieder rein.

Schneemann

Beitrag von Schneemann » 11.05.2007, 12:29

Hallo Spedi,

fast gewusst, dass dies kommt. Ich hätte den Satz auch weglassen können. Es gibt die Möglichkeit, auf alles andere einzugehen,
auch ohne "Konsequenzen". Ich muss mich hier nicht "nackt ausziehen". Das heisst aber nicht, dass damit etwas Negatives verbunden sein muss.
Sicherlich war der ein oder andere Beitrag von mir Käse. Die Frage ist was hat Bestand und was ist Schnelllebigkeit.
Und eine Belästigung gibt es doch nicht. Von mir aus nennt es "Trotz" oder anders.

Zitat: "ich zieh mein Ding so durch wie ich will, was ihr denkt ist mir egal". - Wir hatten das Thema, deswegen auch mein eigener Vermerk zu mir: teilweise Käse. Vielleicht gibt es in Bezug auf stationären Aufenthalt vor 22 Jahren eine eigene Erfahrung oder durch Angehörige. Doch wie gesagt ich bin freiwillig hier im Forum und muss nicht alles berichten und auch nicht alles begründen. Ich möchte mich nicht über Glaubhaftigkeit streiten müssen. Wer es letztendlich weiss bin ich, sonst niemand, dass
aber nur wenn mein Kopf frei ist / wird. Bitte respektiert das. Akzeptieren müsst ihr es nicht.

Schneemann

Beitrag von Schneemann » 11.05.2007, 12:32

Betr. Klinik

Ich habe auf der Suchtambulanz letzten Samstag mehrere Gespräche geführt. Ich habe hiervon ein ungefähres Bild bekommen und ambulant sage ich "ja". Ich habe auch kein Krankenhaus ausgesucht. Bitte meine Beiträge von eben genauer betrachten.

Schneemann

Nichts faul an der Sache

Beitrag von Schneemann » 11.05.2007, 12:46

oder oder ... nennt es nicht voll kritikfähig, verstösst gegen unsere Statuten, sträubt sich, warum muss er sich (wieder) rechtfertigen ? Dann ist ja was faul. Nein es ist nichts faul an der Sache.

Falk7
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Registriert: 30.04.2007, 15:49

Beitrag von Falk7 » 11.05.2007, 13:04

Hallo Spedi,

hast Du nicht verstanden was er geschrieben hat? Mensch er hat doch nur geschrieben, dass er sich so gut wie entschieden hat für eine ambulante Therapie. Ist daran was nicht in Ordnung?

Und wenn er schreibt er möchte nicht über das wenn und aber in Bezug auf eine stationäre Therapie diskutieren, da er diese definitiv nicht möchte, dann zeigt das einerseits, dass ihm wohl bereits "nachdrücklich" hier erklärt wurde, dass eigentlich für Ihn nur eine LZT stationär in Frage kommt. Und er wollte halt keine weitere "nachdrückliche" Aufforderung oder Diskussion darüber.

Mach doch kein Drama daraus . Er hat doch im Prinzip Eigenverantwortlich und im Rahmen einer ärztlichen Beratung entschieden. Du bist doch nicht sein Arzt oder Therapeut.

Von daher finde ich Deine Antwort:
Ich akzeptiere das, und viele andere hier im Forum auch - mit der Konsequenz, mich aus Deinen Threads komplett rauszuhalten. Ich will ja schließlich niemand belästigen.
völlig daneben. Wieso willst Du und andere Ihm jetzt nicht mehr helfen, mit welcher Begründung.

Würde mich über Re freuen

Gruß vom Falk

Schneemann

Privatsphäre

Beitrag von Schneemann » 11.05.2007, 13:05

Habe ich leicht aufgeregt. Also siehe Beitrag 11.07. 12:08 Uhr von mir.
Mehr kann ich heute nicht machen, erreichen, der kommende Dienstag liegt vor mir und ich werde einem mir bereits bekannten Facharzt gegensitzen, dem ich voll und ganz aufrichtig gegenüberstehe,so wie ich das hier auch praktiziere jedoch unter Vorbehalt, weil diese
Diskussionen der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und ich von Karsten als Administrator weiss, dass auch eigene Beiträge nicht gelöscht werden. Die Verständlichkeit meiner Aussage zu "stationär" setzt eine bei mir gespeicherte Begründung evtl. voraus. Bevor diese Massnahme Anwendung findet - was ich nicht weiss- werde ich bei Bedarf die Begründung unter ärztl. Schweigepflicht bringen. Denkanstoss: Nebenbei ist einer meiner Brüder Arzt f. Allgemeinmedizin und Psychotherapie. Ich käme jedoch nie auf die Idee zu einem Angehörigen zu gehen. Ich glaube, es fliesst ein Teil Schamgefühl mit ein, es würde mich aber nicht von notwendigen und wichtigen Entscheidungen abhalten.

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