ambulanter entzug-stationärer entzug

Ambulante und stationäre Therapie und Entgiftung bei Alkoholproblemen und Alkoholabhängigkeit durch Psychologen ( Psychologie ) oder Therapeuten, sowie Ursachen der Alkoholkrankheit bzw. Coabhängigkeit aus medizinischer Sicht.
Außerdem gibt es noch eine Liste mit Hilfsangeboten zum Thema
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frank65

ambulanter entzug-stationärer entzug

Beitrag von frank65 » 30.10.2007, 22:38

hallo,
ich bin neu hier und habe gerade ein verständnisproblem:
ich habe hier sehr viel über die risiken des entzugs gelesen. daher ist mir auch ein stationärer entzug völlig klar und einleuchtend (2 wo. krankenhaus). aber wie soll sowas ambulant gehen??? kann mir dazu jemand was schreiben, bitte?
p.s.: im shg-forum habe ich auch einen thread gestartet, in dem ich mich noch mal für alle kurz vorgestellt habe!
bin für jede antwort dankbar!
frank

Blizzard
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Beitrag von Blizzard » 31.10.2007, 09:52

Hallo Frank,

ob stationärer oder ambulanter Entzug hängt vom Grade deiner körperlichen Abhängigkeit bzw. deinem gesundheitlichen Zustand ab. Diese Entscheidung kann nur dein Arzt treffen, weshalb der Gang zum Arzt eben so wichtig ist.

Beim plötzlichen Absetzen des Alkohols können - eben von Person zu Person unterschiedlich schwere Entzugserscheinungen auftreten. Diese können sowohl körperlich, als auch psychisch sein - oder eben nicht.

Als ich zum Arzt ging, war ich körperlich (wahrscheinlich aufgrund meines relativ jungen Alters und meinem hohen Grad an sportlicher Betätigung) noch in ziemlich guter Verfassung und ich hatte bis dato auch keinerlei Entzugserscheinungen wenn ich mal ein paar Wochen oder Monate (Trinkpausen) nichts trank. Also hielt meine Ärztin eine stationäre Entgiftung auch nicht für notwendig. Sie verschrieb mir für den Entzug ein Beruhigungsmittel, welches ich bei Bedarf einnehmen sollte, was ich letztlich auch nicht musste.

Aber das war nur mein Fall. Die ärztliche Abklärung war auch für mich wichtig.

Der stationäre Entzug bietet einen geschützten, überwachten Rahmen, und ist auch in psychischer Hinsicht ein oft bleibendes Erlebnis - im positiven Sinne. Das weiß ich von vielen Betroffenen. Meines Wissens dauert er aber in den meisten Fällen nur 7 bis max. 10 Tage. Kann aber von Kh zu Kh unterschiedlich gehandhabt werden, denke ich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Kläre die Entscheidung über ambulanten oder stationären Entzug mit deinem Arzt ab, denn dazu ist er ja da.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinen Hinweisen behilflich sein.

Herzlichst,

Blizzard

frank65

Beitrag von frank65 » 31.10.2007, 22:53

hallo blizzard,
vielen dank für deine antwort und die erfahrungen, die du selber gemacht hast! für mich wäre es schon schön, wenn ich das ganze ambulant machen könnte. dann könnte ich wenigstens weiter arbeiten gehen (habe gerade eine abmahnung wegen fahne bekommen). aber wenn es auf stationär hinausläuft werde ich auch das annehmen!
morgen bin ich bei meinem arzt wegen der ergebnisse, dann werde ich mit ihm die weichen stellen...
ein bisschen angst habe ich schon...
darf ich fragen, wie es bei dir nach dem ambulanten entzug weiterging?

freundliche grüße zurück
frank

Blizzard
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Beitrag von Blizzard » 01.11.2007, 12:29

frank65 hat geschrieben: darf ich fragen, wie es bei dir nach dem ambulanten entzug weiterging?

freundliche grüße zurück
frank
Hallo Frank,

klar darfst du dass. Du wirst dir aber wohl etwas Zeit nehmen müssen. 8)

http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic6767.html

Herzlichst,

Blizzard

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