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Was erwartet mich bei einer Entziehungskur


Die Entziehungskur ist der Aufbau der Entzugsbehandlung. Wenn der körperliche Alkoholentzug vollzogen ist, wird in einer Entziehungskur oder auch Entwöhnung, ein Leben ohne Alkohol vermittelt. Es werden Lösungswege und Verhaltensveränderungen angeeignet, die dem Betroffenen helfen, ein Leben ohne Alkohol zu erlernen.

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Hallo,

Die Entziehungskur ist eine Behandlung deren Ziel es ist, die psychische Abhängigkeit abzubauen !!

Die Zeit für eine stationäre Entwöhnungstherapie liegt zwischen 8 Wochen (Kurzzeittherapie) und 16 Wochen (Langzeittherapie). Während der Therapie wird über eine Verlängerung von Fall zu Fall entschieden.

Es soll eine stabile Abstinenz erreicht werden, also quasi soll erlernt werden ohne Alkohol zu leben, sich überhaupt ein Leben ohne Alkohol vorzustellen. Dabei ist eine lebensnotwendige Grundvoraussetzung um zum Erfolg zu kommen, das man sich für eine „totale“ Abstinenz entscheidet. Also Verzicht auf Alkohol in jeglicher Form.

In den meisten Kliniken herrschen relativ strenge Regeln (also bei mir war es so. Ich war in Fredeburg) die wohl zum Ziel haben, dass man sich mit dem „neuen“ Umfeld auseinander setzt, sich einordnet und lernt diese Regeln zu akzeptieren. Durch die Dauer der Behandlung soll auch ein Abstand zur früheren Lebensweise erfolgen.

Im Vordergrund steht absolut die Gruppentherapie, in der man sich mit seiner Suchtgeschichte und den Folgen der Erkrankung und natürlich auch mit den Ursachen auseinandersetzt. Ob die Ursachen immer zufriedenstellend behandelt werden können ist von Fall zu Fall sicher unterschiedlich, und ich denke in der „Kürze“ der Zeit auch nicht vollständig zu erreichen.

Ich für mich kann sagen, dass die meisten Ursachen ans Tageslicht kamen, und manches auch verarbeitet wurde.
Darüber hinaus wurden Einzelgespräche angeboten, die aber wie gesagt eigentlich nicht im Vordergrund standen.
Gerade in den „therapeutischen“ Großgruppen war es Ziel das Selbstbewusstsein zu stärken.

Es wurden weitere Therapieformen angeboten wie Ergotherapie, Sporttherapie, Atemtherapie und Entspannungsmethoden. Ziel hier ist es frühere Interessen wieder zu wecken, oder zu schauen, welchem Hobby man künftig nachgehen könnte.

Es wurden viele Informationen über die Krankheit vermittelt unter anderem durch die wöchentlichen Arztvorträge.
Ärztliche Versorgung war natürlich gegeben (in der Klinik, wo ich war, aber auch etwas umstritten).
Überdies hinaus bestand die Möglichkeit schon mal verschiedene Selbsthilfegruppen kennen zulernen.